Markiert: Botanik

Blumentrichter

Blumentrichter B wie Botanik Der Blumentrichter bezeichnet eine bestimmte Blütenform, die sowohl bei einheimischen als auch exotischen Gattungen entdeckt werden kann und dabei oftmals mit einer größeren Blütenform einhergeht. Wie es der Name bereits verrät, haben die Blüten dieser Blumen die Gestalt eines klassischen Haushaltstrichters. Aus einer sehr kompakten Form erwachsen die einzelnen Blütenblätter somit in alle Richtungen in einer stabilen und größeren Gestalt. Blumen mit einem Blumentrichter stellen dabei das botanische Gegenteil zu Glockenblumen dar, bei denen sich die Verengung der Blütengestalt genau in die andere Richtung vollzieht. Blumentrichter werden von zahlreichen Menschen als besonders ästhetisch empfunden, da sie einen klaren und offenen Blick in das Innere der Blüte ermöglichen und so der klassischen Vorstellung einer schönen Blüte besonders nahekommen. Auch für die Fortpflanzung dieser Blumenarten ist die Form des Trichters von Vorteil, da hierdurch auch größere Insekten einen einfachen Zugang zum Stempel der Blume erhalten und so die Pollen dieser Pflanze einfacher verteilen können. Zu den bekanntesten Blumen mit einem Blumentrichter, die in Deutschland und Europa beheimatet sind, zählen der Krokus, der Hibiskus, die Herbstzeitlose sowie die Ackerwinde.


Unsere Produkt Tipps

Bodendecker

Bodendecker B wie Botanik Der Begriff Bodendecker fasst eine Vielzahl von Blumen und anderen Pflanzenarten zusammen, die sich durch ihre äußerliche Gestalt optimal zum Abdecken von Freiflächen anbieten. Dieser Effekt kann beispielsweise in klassischen Gartenanlagen gewünscht sein, wo die Lage einzelner Gartenbereiche sowie das Umfeld nicht für eine umfangreiche Bepflanzung taugen und lediglich eine natürliche Überdeckung dieser Bereiche gewünscht wird. Noch häufiger findet der Bodendecker in der Trauerfloristik seinen Einsatz, wo er einen wesentlichen Teil der Grabbepflanzung darstellt und hier die dunkle Erde einer hergerichteten Grabstätte abdecken soll. Zu den wesentlichen Merkmalen der Bodendecker gehört ein eher flacher, jedoch sehr buschiger und dichter Wuchs, mit dessen Hilfe allein durch den Einsatz einer einzigen Pflanze ein größerer Bereich des umliegenden Bodens abgedeckt werden kann. Zudem wird von vielen Bodendeckern nicht verlangt, dass diese explizit eine oder mehrere Blüten ausbilden, so dass klassische Grünpflanzen ohne eine regelmäßige Blüte gern als Bodendecker ausgewählt werden. Zu den bekanntesten Arten, die hierzulande als Bodendecker in privaten Gärten und auf Friedhöfen zum Einsatz kommen, gehören das Immergrün, der Thymian, zahlreiche Efeuvarianten sowie der Buchsbaum. Ohne eine regelmäßige Pflege können Bodendecker auch ein immenses Wachstum nach oben entwickeln und so größere Flächen überwuchern.


Unsere Produkt Tipps

Bonsai

Bonsai B wie Botanik Der Bonsai bezeichnet eine besondere Form von Gehölzzucht, wie sie ursprünglich in Japan und anderen Ländern des fernen Ostens beheimatet ist und mittlerweile auch in Millionen von europäischen Haushalten entdeckt werden kann. Während hierzulande mit Bonsai die Pflanze selbst benannt wird, bezeichnet der Begriff eigentlich die gesamte Kunst dieser Zucht. Das Besondere beim Bonsai liegt in der Tatsache, dass die Pflanzen in bewusst kleinen Gefäßen und Töpfen gezüchtet werden, wodurch die Gehölze eine sehr kompakte Form beibehalten und so wie Bäume im Miniaturformat aussehen. Zwar sind in der Kunst des Bonsai einige, spezielle Baumarten des asiatischen Lebensraumes anzutreffen, allerdings bieten sich auch europäische Gehölze wie Ahorne oder Kiefern für die Miniaturaufzucht an. Bei der Aufzucht und Pflege des Bonsais handelt es sich um eine wahre Kunst des asiatischen Gartenbaus, was nicht alleine mit der symbolischen Bedeutung des Bonsais in diesem Lebensumfeld zusammenhängt. Vielmehr ist es botanisch sehr anspruchsvolle, das Wachstum von Bäumen und anderen Gehölzen gezielt zu begrenzen und dennoch dafür zu sorgen, dass die entsprechende Pflanze wächst und gedeiht. Das regelmäßige Abschneiden von Ästen und Blättern gehört so ebenfalls zu den regelmäßigen Pflichten eines Bonsailiebhabers wie die Verwendung spezieller Bonsaierde und weiterer Dünger. Abhängig von der gewählten Gehölzart stellt jeder Bonsaibaum zudem seine ganz eigenen Ansprüche an eine optimale Pflege.


Unsere Produkt Tipps

Botanik

Botanik B wie Botanik Der Begriff Botanik ist ein wissenschaftlicher Fachausdruck, wobei sich die Disziplin mit der Biologie sämtlicher Pflanzen des Erdballs befasst. Der Botanik fällt dabei die Erforschung und Klassifikation von Blumen und anderen Pflanzen zu, ebenso wie die Bestimmung von neuen oder etablierten Arten sowie die Sammlung, von Erkenntnissen über einzelne Gattungen und Exemplare, z.B. mit dem Ziel einer erfolgreichen Zucht. Die moderne Botanik besitzt auch eine wirtschaftliche Komponente, die gerade in der Landwirtschaft zum Tragen kommt und bei der wissenschaftliche Erkenntnisse dabei helfen sollen, Erntemengen zu optimieren und Fehler in Anbau und Zucht zu vermeiden. Viele Produkte im Bereich Düngung oder Pflanzenschutz, die sich in unserem Onlineangebot von Floristik21.de entdecken lassen, sind erst durch umfangreiche Forschungen im Bereich der Botanik in den letzten Jahrzehnten entstanden und helfen Pflanzenfreunden dabei, auch im privaten Umfeld mehr aus Blumen und anderen Gewächsen zu machen. Auch ein professioneller Florist muss grundlegende Kenntnisse in der Botanik mitbringen, die beim Zusammenstellen von Sträußen und Bouquets helfen und auch im Blumenladen selbst die richtige Pflege für eine optimale Gesundheit und ein perfektes Wachstum der zahlreichen Blumen- und Pflanzenarten gewährleisten.


Unsere Produkt Tipps

Botanische Namen

Botanische Namen B wie Botanik Botanische Namen sind ein fester Bestandteil der Nomenklatur der Wissenschaft und bei sämtlichen Blumen und anderen Pflanzenarten etabliert. Botanische Namen dienen dabei der Unterscheidung sämtlicher Arten eines bestimmten, biologischen Organismus und machen sprachlich die Abgrenzung verschiedener Varianten und Besonderheiten von Blumen und Pflanzen möglich, die für den Laien auf den ersten Blick identisch aussehen. Jede Pflanze, die sich in der Natur entdecken oder bei einem professionellen Floristen erwerben lässt, verfügt über einen botanischen Namen, der eine exakte Benennung der jeweiligen Pflanze möglich macht. Sämtliche botanische Namen sind in lateinischer Sprache gehalten und machen eine Einteilung in Gattung, Art und Spezies nicht nur bei Pflanzen möglich. Rosengewächse tragen z.B. die wissenschaftliche Bezeichnung rosa, spezielle Arten haben einen ergänzenden Namen, beispielsweise rosa pendulina bei der Alpenrose. Die eindeutige Benennung in lateinischer Sprache macht es Botanikern, Floristen und Wissenschaftlern zudem möglich, über die Grenzen der einheimischen Sprache hinweg Pflanzen und andere Lebewesen eindeutig zu benennen und so auch auf internationaler Basis die Forschung im botanischen Bereich voranzutreiben.


Unsere Produkt Tipps

Botanischer Garten

Botanischer Garten B wie Botanik Ein botanischer Garten ist eine besondere Einrichtung im urbanen Umfeld, die ein Stück unberührter Natur darstellt und eine Vielfalt von Bäumen, Blumen und anderen Pflanzen zum Zwecke der wissenschaftlichen Erforschung oder der reinen, ästhetischen Bereicherung bereithält. Viele botanische Gärten, die sich aktuell in Deutschland entdecken lassen, haben ihre Wurzeln entweder im universitären oder religiösen Umfeld und wurden von Botanikern oder Mönchen oftmals schon über Jahrzehnte oder Jahrhunderte hinweg kultiviert. Ein botanischer Garten grenzt sich dabei von der klassischen Landwirtschaft ab, da die Intention eines solchen Gartens nicht im wirtschaftlichen Nutzen liegt. Zwar werden hier oft auch klassische Nutzpflanzen wie z.B. Kartoffeln oder Tomaten angepflanzt, jedoch steht bei einem botanischen Garten eher die Präsentation der zahlreichen Gattungen und Arten im Vordergrund. Sofern es die klimatischen Umstände zulassen, werden in einen botanischen Garten bewusst Pflanzen eingesetzt, die in freier Wildbahn des jeweiligen Landes nicht anzutreffen sind und damit eine Erforschung fremder Pflanzen anderer Nationen und Kontinente ermöglichen sollen. Da die meisten botanischen Gärten noch heute wissenschaftlich angelegt sind, ergänzen Hinweisschilder die einzelnen Pflanzen und lehren wichtige Inhalte über die spezielle Art oder die Botanik im Allgemeinen. Als wissenschaftlicher Lehrpfad sind botanische Gärten somit nicht nur ein erholsamer Ort im städtischen Umfeld, sondern auch ein beliebter Anlaufpunkt von Schulklassen oder universitären Kursen.


Unsere Produkt Tipps

Hochstamm

Hochstamm H wie Heilpflanzen Der Begriff Hochstamm stammt aus der Botanik und stellt eine Eigenschaft zur Unterscheidung von Bäumen dar. Wie es der Begriff bereits andeutet, findet eine Einteilung anhand der Stammhöhe statt, von einem Hochstamm wird im modernen Gartenbau bei Mindestmaßen von 180 bis zu 220 Zentimeter statt. In dieser Höhe sollte sich der erste Ansatz der Baumkrone finden, vom Boden bis zu diesem Maß zeichnet sich der entsprechende Baum also durch eine reine und durchgängige Stammoptik ohne Ast- oder Blattwerk aus. Während im Alltag mit der Baumkrone meist nur der oberste Teil eines Baumes bezeichnet wird, setzt die Krone nach dem Verständnis des modernen Gartenbaus bereits dort an, wo ein Baum sein erstes, meist noch sehr stabiles Astwerk ausbildet. Für kleinere Baumarten, die bereits in größerer Nähe des Bodens mit der Ausbildung von Ästen und Blättern beginnen, hat sich im Gartenbau und im Baumschulwesen der Begriff Halbstamm bzw. Niederstamm etabliert. Zu den bekanntesten Pflanzen, die einen Hochstamm bilden, zählen klassische deutsche Laubbäume wie Eiche oder Buche, bei der Zucht von Nutzpflanzen sind vor allem Obstbäume wie der Apfelbaum als Hochstamm anzusehen. Im Gartenbau und in professionellen Baumschulen wird bei der Zucht von Hochstämmen und anderen Pflanzenvarianten verstärkt darauf geachtet, dass die Stammhöhe auch in den Nachfolgegenerationen erhalten bleibt und für ein natürliches und gesundes Erscheinungsbild sorgt.


Unsere Produkt Tipps

Hydrokultur

Hydrokultur H wie Heilpflanzen Als Hydrokultur wird eine besondere Variante der Pflanzenzucht bezeichnet, die sich vor allem durch das Fehlen von Blumenerde und anderen, klassischen Nährböden auszeichnet. Anstelle dieser kommt bei Pflanzen der Hydrokultur eine anorganische Nährlösung zum Einsatz, Nährsalze und ähnliche Substanzen sorgen für die Versorgung der jeweiligen Pflanze. Im alltäglichen Umfeld lassen sich Pflanzen in Hydrokulturen vor allem in Blähton und ähnliche Granulate eingesetzt finden. Diese Granulate sind zwar in der Lage, Wasser und somit auch Nährstoffe zu speichern, für die Versorgung der Pflanze spielen derartige Granulate jedoch eine untergeordnete Rolle und sind vor allem dazu dar, das Wurzelwerk der hydrokulturellen Pflanzen zu stabilisieren. Die Ernährung selbst erfolgt über spezielle Nährlösungen, mit denen individuell auf den Bedarf der einzelnen Pflanzen und Kulturen eingegangen werden kann. Vorteile durch die Hydrozucht ergeben sich durch die seltenere Notwendigkeit des Gießens, zudem lässt sich das Umtopfen durch die geringere Ausbildung an Wurzelwerk in zahlreichen Fällen ersparen. Nicht jede Grünpflanze kann als Hydrokultur erfolgreich gezüchtet werden, umgekehrt könnte der moderne Gartenbau jedoch auch viele Pflanzenarten als Hydrokultur anbieten, die klassischerweise durch den Fachhandel mit Blumenerde oder ähnlichen Nährböden angeboten werden.


Unsere Produkt Tipps

Immergrün

Immergrün I wie Ikebana Das Immergrün ist eine Pflanzenart, die in der deutschen Bezeichnung zu den Hundsgiftgewächsen zählt und ebendiese toxische Wirkung auf Hunde besitzt. Ihre lateinische Bezeichnung ist Vinca, was in der wörtlichen Bedeutung auf das Binden von Kränzen hindeutet. Genau zu diesem Zweck wurde das Immergrün schon vor vielen Jahrhunderten eingesetzt und so z.B. als natürlicher Haarschmuck getragen. Die Pflanze wächst in einer krautigen bis strauchigen Form heran und verfügt über einen wässrigen, milchigen Saft, der nicht verzehrt werden sollte. Markant in der Optik ist das Immergrün durch seine kleinen, gleichmäßig geformten Laubblätter sowie die violetten Blüten, die diese Pflanze regelmäßig hervorbringt. Die Heimat des Immergrüns ist sowohl Mitteleuropa wie auch große Teile Asiens, wie kaum ein anderes Hundsgiftgewächs kommt die eigentlich tropisch beheimatete Gattung auch mit den gemäßigten Temperaturen unseres Kontinents zurecht. Mit ihren großen und farbenfrohen Blüten gehört das Immergrün zu den beliebtesten Pflanzen im einheimischen Gartenbau und findet so in öffentlichen Parks ebenso einen häufigen Einsatz wie bei der Gestaltung von privaten Gärten und Terrassen. Wie es ihr Name bereits andeutet, verliert die Pflanze über die Wintermonate hinweg nicht ihr grünes Blätterkleid und sorgt so für eine natürliche und schmückende Optik, wenn große Teile der umliegenden Natur ein eher karges Bild abgeben.


Unsere Produkt Tipps

Judassilberling

Judassilberling J wie Jugendstil Der Judassilberling, auch einjähriges Silberblatt oder Silbertaler genannt, ist eine zur Gattung der Silberblätter gehörende Zierpflanze, die in Mitteleuropa beheimatet ist. Ihre Wurzeln hat sie in Südeuropa, durch gezielte Züchtungen in früheren Jahrhunderten hat sich die Pflanze jedoch an das Klima Mitteleuropas gewöhnt und wird mit Vorlieben im einheimischen Gartenbau und zur Gestaltung von Parkanlagen und privaten Gärten eingesetzt. Ihr Name ist irreführend, da die meisten Arten über zwei Jahre hinweg gedeihen, allerdings bildet die Pflanze im ersten Jahr ausschließlich ihre krautigen Blätter aus, während sie im Folgejahr mit der Bildung von Blüten beginnt. Die meisten Arten bringen große, meist violett gefärbte Kronblätter hervor, in seltenen Fällen werden auch weiße Blütenblätter ausgebildet. Die Pflanze ist mit ihrem wilden Wuchs und krautigen Grundcharakter sowohl für die Bedeckung von größeren Flächen wie als einzelne Zierpflanze geeignet, je nach Art wird der Judassilberling bis zu einen Meter hoch. Die Blüte der Pflanze findet zwischen April und Juni statt, der Judassilberling ist dabei bei vielen Insekten sehr beliebt und findet so auch eine stetige Verbreitung.


Unsere Produkt Tipps

Naturartikel

Naturartikel N wie Nährstoffe Der Begriff Naturartikel fasst sämtliche Waren für den Floristik- und Dekobereich zusammen, die zwar einen natürlichen Ursprung besitzen, jedoch selbst nicht mehr leben. Im Wesentlichen werden hierunter Moose, Farne, Schwämme und andere Pflanzenteile bezeichnet, die allesamt nicht blühen, jedoch nach der Trocknung über Monate oder Jahre hinweg ihre Form behalten und so zu einer dekorativen Zierde in Gestecken, Kränzen und anderen, floristischen Artikeln werden. Da durch ihren getrockneten und toten Zustand die meisten Naturartikel eher in dunklen und blassen Farben daherkommen, sind sie eine beliebte Zierde in Gestecken für den Herbst sowie in der Trauerfloristik, um hier Gestecke für den Trauergottesdienst oder eine andere Trauerfeier auf eine dezente Weise herzurichten. Auch für Hobbyfloristen sind Naturartikel eine beliebte Wahl, da sich diese einfach verarbeiten lassen und mühelos in Schaumgummi und andere Grundlagen einarbeiten lassen. Wer eher auf der Suche nach farbenfrohen Materialien aus der Natur ist, mit denen die eigenen vier Wände ansprechend dekoriert werden können, kann hierfür aus ausgehärtete Schalen von exotischen Früchten zurückgreifen. Für die hellere Gestaltung, um einen Kontrapunkt zu dunklen Naturartikeln zu setzen, werden zahlreiche Produkte dieser Art auch in einer gebleichten Varianten angeboten. In sämtlichen Formen können Naturartikel auch im Sortiment von floristik21.de entdeckt werden.


Unsere Produkt Tipps

Orangerie

Orangerie O wie Orchidee Die Orangerie bezeichnet eine besondere Form von Gartenanlage, die im Europa des auslaufenden Mittelalters entstand und bis heute in verschiedenen Formen kultiviert wird. Der Name deutet bereits auf das Vorhandensein von Orangenbäumen in dieser besonderen Gartenform hin, allerdings umfasst die Orangerie auch andere Träger von Südfrüchten sowie exotische Pflanzen, die sonst eher in tropischen oder zumindest deutlich milderen Regionen als Mitteleuropa gedeihen. Die ersten Orangerien entstanden in Europa ab dem 16. Jahrhundert und galten seinerzeit als besonderes Zeichen von Reichtum der europäischen Herrscherhäuser. Bis dato war bereits der Export von Zitronen, Orangen und ähnlichen Früchten nach Europa noch nicht sehr etabliert, die Zucht dieser Arten auf unserem Kontinent war daher eine umso größere Herausforderung. Die Gestaltung einer Orangerie nahm dabei alleine aufgrund der klimatischen Verhältnisse in Europa eine sehr anspruchsvolle Aufgabe ein, für einen reizvollen Anblick der Gartenanlage wurde diese auch mit einheimischen Gewächsen ergänzt. Zu einer Orangerie zählt im Regelfall nicht nur eine prunkvolle und ansprechend gestaltete Parkanlage, sondern auch ein ergänzendes Orangeriegebäude, das dem Herrscher als kleinere Sommerresidenz diente. In der Neuzeit ist die Anlage neuer Orangerien durch die gezielte, industrielle Zucht von Südfrüchten überflüssig geworden, historische Orangerien in Deutschland und anderen Nationen Europas werden hingegen bis heute gepflegt und regelmäßig restauriert.


Unsere Produkt Tipps

Pflanzenschutz

Pflanzenschutz P wie Paralleltechnik Der Begriff Pflanzenschutz fasst sämtliche Maßnahmen zusammen, die für ein optimales Gedeihen von Pflanzen aller Art sorgen sollen. Pflanzenschutz wird dabei sowohl für Nutzpflanzen angewendet, die z.B. speziell als Nahrungsmittel für den Menschen gezüchtet werden, Blumenfreunde finden diverse Möglichkeiten zum Pflanzenschutz allerdings auch in der Floristik gegeben. In der heutigen Zeit wird der Pflanzenschutz meist mit dem Einsatz von Pestiziden und somit abgestimmten Chemikalien gleichgesetzt, allerdings können auch einfache und archaische Maßnahmen wie eine Vogelscheuche als grundlegender Schutz von Feldfrüchten und anderen Pflanzen verstanden werden. Der moderne Pflanzenschutz zielt auf verschiedene Aspekte in der Entwicklung einer Pflanze ab, als elementarer Schritt soll durch den Schutz des Saatguts verhindert werden, das dieses durch Vögel oder Nagetiere aus einem Feld oder Beet entfernt wird und so gar nicht erst die Entstehung einer Pflanze erfolgen kann. Sollte diese erfolgreich gekeimt haben und sich im Wachstum befinden, kann der Befall von Schädlingen der Pflanze erhebliche Energien rauben und letztlich für ihren Tod sorgen. In diesem Fall sollen Pestizide Tiere gänzlich von den Pflanzen fernhalten bzw. als Köder fungieren, nach dessen Verzehr die Schädlinge versterben. Im modernen Gartenbau wird verstärkt auf die ökologische Verträglichkeit sämtlicher Substanzen des Pflanzenschutzes geachtet, damit beispielsweise der Verzehr von Nutzpflanzen ohne Schäden für den Menschen erfolgen kann.


Unsere Produkt Tipps