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Amphore

Amphore A wie Anzuchterde Der Begriff Amphore bezeichnet im ursprünglichen Sinne eine antike Vasenform, wie sie hauptsächlich bei den alten Griechen zum Einsatz kam, im 21. Jahrhundert wird unter dem Begriff auch ein Pflanzgefäß verstanden, das sich in seiner äußeren Gestalt an die Form früherer Amphoren anlehnt. Eine klassische Amphore stellt sich dabei als hoch aufgeschossene Vase mit zwei Henkeln dar, die früher weniger zur Dekoration als zum Wassertransport eingesetzt wurde. Um Bewegungen wie das Ausschütten von Wasser mit der Amphore zu erleichtern, besaß diese ursprünglich auch keine flache, sondern eine abgerundete Bodenfläche und konnte somit nicht aufrecht hingestellt werden. Heutige Amphoren werden fast ausschließlich mit einer flachen Bodenfläche angeboten, Ausmaßen stellen kleinere Varianten dar, die speziell zum Aufhängen auf Balkon und Terrasse angefertigt wurden. Zum Einsatz kommen Amphoren in ihren verschiedenen Größenordnungen heute überall dort, wo sich auch klassische Blumenphasen oder Pflanzgefäße finden lassen, allerdings sind Amphoren in ihrer Optik eher natürlich gehalten und z.B. aus Ton und Terra Cotta gefertigt. Die Beschaffenheit dieser Materialien sorgen dafür, dass Amphoren auch optimalen in Gärten, Parks und anderen Freiflächen zum Einsatz kommen und hier die natürliche Ästhetik der Landschaft unterstützen. Verschiedene Amphoren für den privaten Balkon oder Garten lassen sich auch bei floristik21.de finden.


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Blumensteckigel

Blumensteckigel B wie Botanik Blumensteckigel ist die Bezeichnung für ein kleines Hilfsmittel aus der Floristik, das durch Aufstecken von Blüten, Blumen und anderen Zierelementen die Anrichtung von Gestecken ermöglicht. Der Blumensteckigel ist dabei eng mit der japanischen Blumenkunst Ikebana verbunden und trägt hier auch die Fachbezeichnung Kenzan. Ein Kenzan ist dabei meist nur wenige Zentimeter lang und breit und daher nicht mit deutschen Moosgummis, Kränzen oder anderen Grundlagen für Gestecke zu vergleichen. Die kompakte Form ist daher nötig, da im Ikebana die Anrichtung von Pflanzen weniger in einer festen und geschlossenen Form erfolgt, sondern ein Arrangement eher als Landschaft aus vielen Einzelelementen zusammengestellt wird. Der deutsche Begriff Blumensteckigel ist dabei in zweifacher Hinsicht irreführend: Zum einen zeigen die angebrachten Nadeln eines Kenzans ausschließlich in eine Richtung und sind nicht mit der umfassend stacheligen Oberfläche eines Igels zu vergleichen. Zum anderen haben weder traditionelle noch moderne Kenzans eine Igelform, sondern können meist in quadratischen oder ovalen Grundformen erworben werden. Auch wenn der Blumensteckigel größtenteils nur im Ikebana zum Einsatz kommt, profitieren europäische Floristen von der Möglichkeit, zusätzliche Zierelemente im eigenen Laden oder bei angerichteten Gestecken auf stabile Weise in Szene zu setzen.


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Blumentopf

Blumentopf B wie Botanik Blumentopf ist die allgemeine Bezeichnung für eine Vielzahl von Gefäßen und sonstigen Behältnissen, in denen Topfpflanzen einen dauerhaften Platz finden und über Jahre hinweg gedeihen können. Ein Blumentopf kann im Fachhandel in zahlreichen Größen erworben werden, womit er auf das potenzielle Wachstum einer Blume oder einer anderen Pflanze eingeht bzw. dieses gezielt begrenzt. Da jede Pflanze für ihr Wachstum auf eine entsprechende Ausdehnung ihres Wurzelwerks angewiesen ist, kann ein zu kleiner Blumentopf dieses Wachstum versehentlich oder absichtlich verhindern und so die entsprechende Pflanze in der gewünschten Größenordnung halten. Vom Blumentopf abzugrenzen ist der Übertopf, der eher praktische Aufgaben erfüllt und die Erde umfasst, in welcher die jeweilige Pflanze gedeiht. Verglichen hiermit ist der Blumentopf eher eine ästhetische Dekoration, die um den Übertopf herumgesetzt wird und im Idealfall dafür sorgt, dass die Optik von Blume und Blumentopf optimal miteinander harmoniert. Neben bunten Blumentöpfen entscheiden sich viele Haushalte gerade bei der Gestaltung von Terrassen und Gartenanlagen eher für eine natürliche Optik und wählen Blumentöpfe aus Terra Cotta oder Ton, die durch ihre Farbgebung und Haptik einen besonders naturnahen Eindruck hinterlassen. Für die eigenen vier Wände, z.B. als Dekoration für die Fensterbank, empfehlen sich hingegen Blumentöpfe mit einem farbenfrohen Charakter, die so auch ohne eine Bepflanzung das Ambiente eines Zimmers mitprägen können.


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Brautstraußhalter

Brautstraußhalter B wie Botanik Der Brautstraußhalter ist ein praktisches und ästhetisches Utensil, das bei Trauungen zum Einsatz kommt und hier den eigentlichen Brautstrauß ergänzt. Ein Brautstraußhalter ist dabei als Umfassung des Straußes im Stil einer kleinen, ästhetischen Vase zu sehen und in vielen Fällen mit Herzen und ähnlichen Elementen dekorativ gestaltet. Neben der optischen Aufwertung des Blumenstraußes durch die besondere Form erfüllt der Halter auch den praktischen Zweck, dass die Braut den Strauß in seiner reinen und natürlichen Form nicht die ganze Zeit tragen muss und so z.B. ihre Brauthandschuhe durch den natürlichen Charakter des Straußes befleckt. Ein moderner Brautstraußhalter wird nicht nur in einer tragbaren Variante angeboten, sondern bei vielen Herstellern auch um einen Tischständer oder ähnliches ergänzt. Nach der Trauungszeremonie kann der Strauß so einfach aufrecht auf den Tisch des Brautpaares gestellt werden, ohne dass dieser durch eine liegende Position Schaden nehmen würde. Sollte ein Brautstraußhalter zur eigenen Hochzeitsfeier hinzugehören, empfiehlt es sich dies früh bei der Hochzeitsplanung anzukündigen. Verschiedene Varianten besitzen ein Inneres aus Steckschaum, so dass der Brautstrauß hier eher zu einem individuell zusammensetzbaren Gesteck wird. Natürlich kann sich der Einsatz eines solchen Halters auch für die Herrichtung von Blumenschmuck zu vielen weiteren Anlässen anbieten.


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Efeunadel

Efeunadel E wie Euphorbie Die Efeunadel ist eine spezielle Klammer, die zur Befestigung von Efeu und anderen, wuchernden Grünpflanzen ihren Einsatz findet. Mit einer Efeunadel wird bezweckt, das natürliche Wachstum von Pflanzen in eine gezielte Richtung zu führen, ohne dass die Pflanzen hierfür beschnitten werden müssten. Efeu und ähnliche Rankpflanzen haben die Neigung, ihr Wachstum eher unkontrolliert in diverse Richtungen zu führen, was je nach Grünanlage oder Einsatzbereich nicht gewünscht ist. Häufig kommt die Efeunadel beispielsweise bei der Grabpflege zum Einsatz, wo in den Wintermonaten die Wahl häufig auf Efeu als immergrüne Pflanze zur ansprechenden Gestaltung einer Grabstätte fällt. Schnell sorgt das unkontrollierte Wachstum der Pflanze dafür, dass einzelne Zweige auf Wege oder Nachbargräber ragen, was durch den Einsatz von Efeunadeln verhindert wird. Natürlich finden Nadeln dieser Art auch im privaten Umfeld einen Einsatz und können nicht alleine bei Efeu und Rankpflanzen zum Einsatz gebracht werden, um einen stärker ästhetischen Anblick bei der Formung von Grünpflanzen zu erreichen. Efeunadeln werden letztlich auch im professionellen Umfeld eingesetzt und helfen Blumenhändlern bei der natürlichen Dekoration des eigenen Geschäfts.


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Fransen

Fransen F wie Farbdreiklang Fransen gehören ebenso wie glatte Bänder zu den wichtigsten Dekoelementen der modernen Floristik und finden dabei vor allem in Gestecken und Kränzen ihren Einsatz. Grundsätzlich ähneln sich Bänder und Fransen in ihrer optischen Gestalt sowie ihren Einsatzmöglichkeiten, allerdings sind Fransen an ihren Enden noch einmal geteilt und bieten mit vielen Farben größere Kombinationsmöglichkeiten auch bei weniger klassischen Dekoelementen. Ähnlich wie Bänder lassen sich auch Fransen aus Kunststoff kräuseln, um so durch eine geringelte Optik einen noch ansprechenden, optischen Effekt zu erzielen. Fransen haben hierzulande ihren festen Einsatz in der Trauerfloristik und werden meist als letztes Element um einen Kranz geflochten, der eine Grabstätte bei der Beerdigung ziert. Für gewöhnlich werden auf solche Fransenbänder noch persönliche Grußbotschaften als Abschied für den Verstorbenen aufgedruckt, der Fachhandel bietet hier auch zahlreiche, vorgefertigte Varianten, die in jedem gut sortierten Floristikgeschäfte erworben werden können. Im Bereich der Trauerfloristik ist die Farbvielfalt eher überschaubar und orientiert sich mit dezenten Tönen eher an der würdigen Note des traurigen Ereignisses.


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Gießrand

Der Gießrand ist ein Bestandteil zahlreicher Blumentöpfe und Pflanzgefäße, kann allerdings auch an Grundlagen aus Steckschaum entdeckt werden. In seinem ursprünglichen Zweck dient der Gießrand dazu, einen Übertritt von Wasser beim Gießen der Blumen zu vermeiden und so die Verschmutzung von Fensterbank, Balkon oder Terrasse zu unterbinden. Optisch erkennbar wird der Gießrand durch einen wenige Zentimeter umfassenden Überstand, der sich am oberen Rand von Blumentöpfen und -gefäßen finden lässt und bis zu dessen Unterkante eine Befüllung mit Erde oder Granulaten angeraten wird. Durch das Einhalten dieser Grenze kann eine umfassende Versorgung der jeweiligen Pflanze mit Wasser erfolgen, ohne dass dieses über den Rand des Pflanzgefäßes tritt. Auch wenn Formen aus Steckschaum mit einem Gießrand angeboten werden, erfüllt hier der zusätzliche Rand nicht den ursprünglich angedachten Zweck. Bei den meisten Grundformen ist die Schaummasse höher als der Gießrand, so das eine Schutzfunktion bei der Bewässerung nicht gegeben ist. Der Gießrand sorgt in diesem Fall eher für eine kleine Aussparung zwischen Rand und Steckschaum und trägt so dazu bei, dass die Schaumgrundlage auf einfache Weise gewässert werden kann. Floristen können so in regelmäßigen Abständen Wasser über den Gießrand nachfüllen, das bei Bedarf vom Steckschaum und den eingesteckten Pflanzen aufgenommen wird.


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Kranzschleife

Kranzschleife K wie Kerze Eine Kranzschleife oder Trauerschleife ist ein ergänzender Schmuck in Blumenkränzen, die speziell für Trauerfeiern und zur Gestaltung von frisch hergerichteten Grabmalen gefertigt werden. Kranzschleifen werden dabei in zahlreichen Farbtönen angeboten und sind in vielen Fällen als Abschluss um dezente Fransen ergänzt. Moderne Kranzschleifen übernehmen nicht alleine eine ästhetische Aufgabe und helfen bei der richtigen Farbwahl dabei, einen Trauerkranz optisch ansprechend zu ergänzen, sondern bieten auch die praktische Möglichkeit, letzte Worte des Abschieds an den Verstorbenen zu richten. Im Fachhandel werden Kranzschleifen bereits in verschiedenen, vorgedruckten Varianten angeboten, die mit ihren Schriftzügen auf verschiedene Verwandtschaftsverhältnisse eingehen und so dem Witwer, der Witwe oder Waisenkindern einen individuellen Abschiedsgruß ermöglichen. Der moderne Fachhandel bietet Kranzschleifen in zahlreichen Varianten und ohne eine direkte Anbindung an bereits gefertigte Kränze, um so Floristen und ihren Kunden eine größtmögliche Gestaltungsfreiheit zu geben. Zur Befestitung wird die ausgewählte Kranzschleife entweder um den Trauerkranz herumgeflochten oder bei kleineren Varianten einfach in den Kranz hineingesteckt. Prinzipiell lässt sich auch auf eine Kranzschleife verzichten, allerdings empfinden es die meisten Menschen als wichtig, bei einer Begräbnisfeier deutlich zu machen, das sie einen bestimmten Kranz als Andenken präsentieren. Eine große Auswahl an Kränzen wie auch Kranzschleifen in verschiedenen Farben und Designs können bei floristik21.de entdeckt werden.


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Leuchter

Leuchter L wie Landesgartenschau Als Leuchter wird eine Vielzahl von Lichtspendern bezeichnet, die über die Jahrhunderte hinweg verschiedene Gestalten einnahmen. In den meisten Fällen wird unter der Bezeichnung Leuchter der klassische Armleuchter verstanden, also eine an Wände oder auf Tische positionierbare Lampe mit offenem Feuer und einem längeren Arm, an dessen Ende sich eine Kerze oder Öllampe befindet. Die Erfindung des Leuchters reicht bis in die Antike zurück, die markante Optik mit dem langen Zierarm entstand dabei aus praktischen Gründen. Damals stellte es ein zu großes Brandrisiko dar, eine Kerze oder Fackel unmittelbar an der Hauswand anzubringen, durch die Form des Leuchters wurde es möglich, die Lichtquelle von ihrer Halterung an der Hauswand etwas zu entfernen. Die Optik des Wandleuchters wurde in den folgenden Jahrhunderten um Tischvarianten erweitert, auch der Kronleuchter als von der Decke hängender Lichtspender kann damals wie heute in gehobenen Haushalten entdeckt werden. Während die moderne Lampenindustrie ohne offenes Feuer auskommt, hat sich die Form des Leuchters bis ins 21. Jahrhundert gehalten und wird in kunstvoll gestalteten Leuchten und dem Betrieb durch Glühbirnen weitergeführt. Echte Kerzenleuchter werden ebenfalls noch angeboten, stellen jedoch eher eine optische Zierde für Innenräume als einen echten Lichtspender dar. Auch im Onlinesortiment von floristik21.de lassen sich verschiedene Leuchter zu Licht- und Dekozwecken entdecken.


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Magnetplatte

Als Magnetplatte wird in der Floristik eine flache, magnetische Platte oder Folie bezeichnet, die sich einfach an Fahrzeugen oder anderen Gegenständen anbringen lässt und hier für einen stabilen Halt von Blumen und Gebinden sorgen soll. Vor allem zur Hochzeit und ähnlichen, festlichen Ereignissen ist es seit Jahrzehnten üblich, Kraftfahrzeuge mit Blumen zu schmücken, die Anbringung dieses natürlichen Schmucks stellt jedoch eine große Herausforderung dar. Grundsätzlich ist das Anbinden von Straußen und ähnlichen Dekoelemente über Seile möglich, die über die gesamte Fläche des Autos gespannt werden, allerdings wird diese Methode von vielen Menschen als unästhetisch empfunden. Mit einer Magnetplatte wird der magnetische Effekt der Karosserie ausgenutzt, der Blumenschmuck wird dementsprechend so präpariert, dass er auch während der Fahrt mit dem Automobil sicher auf Motorhaube oder Dach des Fahrzeugs bleibt. Die Nutzung einer Magnetplatte und die Anbringung des Blumenschmucks mit einer ebensolchen wird nicht nur wegen der unkomplizierten Installation geschätzt, vielmehr wird auch der Lack des Fahrzeugs nicht angegriffen. Ist die Feierlichkeit vorbei, lässt sich die Magnetplatte ohne jegliche Rückstände entfernen, auch der Blumenschmuck besitzt zu diesem Zeitpunkt noch seine ursprüngliche, ansehnliche Form. Weniger etabliert, aber ebenfalls als Alternative zur Arbeit mit einer Magnetplatte zu sehen ist die Anbringung des Blumenschmucks mit Hilfe von Saugnäpfen.


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Manschette

Manschette M wie Materialkunde Als Manschette wird in der Floristen eine zusätzliche Verzierung von Blumensträußen und Bouquets bezeichnet, die das Stielwerk der Blumen verdecken soll und so zu einem höheren, ästhetischen Wert beiträgt. Eine Manschette für Blumen ist dabei im Regelfall aus Stoff oder Papier gefertigt und wird vom Fachhandel in einer kreisrunden Form angeboten. Sollte ein Bouquet oder Strauß fertig zusammengestellt bzw. gebunden worden sein, wie abschließen die Manschette unterhalb der Blüten angebracht, um so den Blumenstrauß optisch abzuschließen. Besonders ansprechend kommt die Manschette dann zur Geltung, wenn die Blumen in eine Vase gestellt werden. Hier stellt die Manschette meist den Abschluss des Straußes dar und wird auf den Rand der Vase bzw. des Pflanzgefäßes aufgelegt. Auf diese Weise werden nicht nur die Stiele der Blumen, sondern z.B. auch das Innere einer Vase oder das darunterliegende Erdreich erfolgreich verdeckt. In früheren Zeiten wurden natürliche Elemente zur Erzeugung einer Manschette herangezogen, etabliert war hierbei vor allem der Einsatz von Weidenzweigen. Mit zeitgemäßen Designs und verschiedenen Farben ermöglicht es die moderne Floristik, bewusste Akzente in der Präsentation von Sträußen und Bouquets zu setzen, der eigenen Kreativität sind somit bei der Straußgestaltung keinerlei Grenzen gesetzt.


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Positivmodell

Positivmodell P wie Paralleltechnik Das Positivmodell bezeichnet im Bereich von künstlerischer Gestaltung und Dekoration die Gestalt von Objekten, wie diese nach einer erfolgreichen, industriellen Fertigung im Fachhandel angeboten werden. Beim Positivmodell handelt es sich daher um die eigentliche Ware, der Begriff ergibt daher vor allem in der Abgrenzung zur Bezeichnung Negativmodell einen Sinn, der als Guss- oder Druckform für das Objekt genutzt werden kann. Soll z.B. eine Zierfigur aus Ton oder Gips für den Garten hergestellt werden, entwickelt der Hersteller einen Prototyp dieses Objektes, der in einmaliger Ausfertigung bereits aufgestellt werden könnte. Um diesen industriell immer wieder reproduzieren zu können, wird ein Negativmodell des Objektes erstellt, beispielsweise wird eine Grundform des Gegenstandes aus Latex gefertigt, die wie ein dreidimensionales Fotonegativ wirkt. Wird diese Form im nächsten Schritt der Produktion wieder mit Gips oder anderen Gussmaterialien gefüllt, entsteht so eine Kopie des Prototyps, der für den Verkauf bereitsteht. In diesem Fall wurde die Grundlage als Negativmodell wieder in ein Positivmodell umgewandelt. Auch im privaten Bereich lassen sich Negativ- und Positivmodelle erstellen, eine der bekanntesten Formen ist die Anfertigung von Gipsmasken des menschlichen Gesichts, die bereits nach Abnehmen vom Gesicht die exakte Form des Gesichts widerspiegeln und so als Positivmodell zu sehen sind.


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Rankhilfe

Rankhilfe R wie Rachenblumen Als Rankhilfe oder Kletterhilfe werden verschiedene Gerüste oder Stäbe aus Holz, Metall und weiteren Materialien bezeichnet, die Pflanzen ein gesundes und uneingeschränktes Wachstum in die Höhe ermöglichen sollen. Benötigt werden Rankhilfen in erster Linie bei klassischen Rankpflanzen wie z.B. sämtlichen Efeuarten, auch andere Pflanzen mit einem starken, senkrechten Wuchs können vom Einsatz dieser Hilfe profitieren. Wichtig wird der Einsatz einer Rankhilfe überall dort, wo Pflanzen auf der Terrasse oder im Garten keinen anderen Halt finden, den sie für ihr Wachstum benötigen. Schlimmstenfalls stellt die Pflanze trotz ausreichendem Platz für das Wurzelwerk ihren Wachstum ein oder knickt ab, um ausschließlich entlang des Bodens weiterzuwachsen und so keinen ästhetischen Anblick mehr zu bieten. Bereits für kleine Zöglinge in Blumentöpfen kommen Rankhilfen zum Einsatz, diese sind meist aus Holz gefertigt und können wenige Zentimeter tief in die Blumenerde gesteckt werden. Für das Efeu und andere, flächendeckende Rankpflanzen lassen sich größere Gerüste im Garten aufstellen oder an Hauswänden montieren. Letzteres ist gerade dann eine sinnvolle Wahl, wenn Wände durch einen grünen Bewuchs auf ökologische Weise gestaltet werden sollen. Welche Rankhilfe sich für den individuellen Zweck und verschiedene Pflanzenarten anbietet, sollte vor dem Kauf bei einem Fachmann im Bereich Gartenbau geklärt werden.


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Raumteiler

Raumteiler R wie Rachenblumen Der Begriff Raumteiler bezeichnet einen beweglichen Gegenstand wie ein Möbelstück oder einen Pflanzkübel, der gezielt in das Innere eines großen Raumes integriert wird und hier optisch die Teilung der gesamten Raumfläche vornehmen soll. Raumteiler kommen überall dort zum Einsatz, wo Menschen ihren Wohnbereich gezielt in verschiedene Bereiche unterteilen möchten, das Ziehen von Wänden für diesen Zweck jedoch nicht möglich ist. Natürliche Raumteiler in Form von großen Pflanzen bringen hierbei mehrere Vorteile mit sich, die nicht nur von Pflanzenfreunden besonders geschätzt werden. Zum einen verleiht jeder Raumteiler dieser Art dem Zimmer eine natürliche Note, die das gesamte Ambiente eines Raums positiv prägt. Da als Raumteiler ausschließlich größere Pflanzen wie Palmen, Zierbäume u.a. in Frage kommen, verfügen diese auch über eine große Zahl an Blättern, die für eine stetige Versorgung des Raumes mit frischem Sauerstoff sorgen. Letztlich ist ein Raumteiler in Gestalt einer Pflanze sehr flexibel in seiner Positionierung und kann auf Wunsch schnell in einen anderen Bereich des Raumes gestellt werden. Aufgrund der ganzjährig höheren Raumtemperaturen im Innenbereich bieten sich als Raumteiler auch Palmen, Sukkulenten und ähnliche Pflanzen an, die im einheimischen Garten keine Möglichkeit zur Kultivierung besitzen. Eine individuelle Einsatzmöglichkeit als Raumteiler ist vor dem Ankauf in Fachhandel zu klären.


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Strohrömer

Strohrömer S wie Sargschmuck Als Strohrömer wird die Grundlage von Kränzen bezeichnet, im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich zudem die einfache Bezeichnung Römer durchgesetzt. Stroh ist noch heute beim Großteil von Kränzen im Bereich der Trauerfloristik oder zu anderen, positiven Anlässen der wesentliche Bestandteil, da Stroh als Abfallprodukt der Getreideindustrie in großen Mengen anfällt. Für einen Strohrömer werden Dutzende von langen Strohhalmen zusammengefasst und in regelmäßigen Abständen zusammengebunden, wodurch die markante, ringförmige Gestalt entsteht. In seiner Urform kommt der Strohrömer bereits zu Dekozwecken zum Einsatz, z.B. bei Erntefesten, wo er abschließend mit Erntefrüchten, Blüten und weiteren Dekoartikeln geschmückt werden kann. Als Kranz in der Trauerfloristik ist es hingegen unerwünscht, dass die helle und natürliche Optik des Strohs aus dem Römer herausscheint, weshalb dieser vor der weiteren Dekoration mit Kranzband umwickelt wird. Dieses ist in einem neutraleren Grün oder Schwarz gehalten und bietet so eine optisch ansprechendere Gestalt, um den Strohrömer anschließend mit Zweigen, Wurzeln, Blumen und weiteren Elementen zu schmücken. Wer über Kenntnisse in der Blumenbindekunst verfügt, ist grundsätzlich in der Lage, einen eigenen Strohrömer herzustellen, die Preise für diese Grundlagen von Gestecken und Kränzen sind allerdings in den letzten Jahrzehnten sehr erschwinglich geworden und machen die eigene Herstellung überflüssig. Günstig erworben werden können Strohrömer in verschiedenen Formen auch im vielfältigen Sortiment auf floristik21.de.


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