Kategorie: P wie Paralleltechnik

Suchbegriffe: Paralleltechnik bis Pergamin

Pailettengirlande

Pailettengirlande P wie Paralleltechnik Die Pailettengirlande ist eine besondere Variante der klassischen Girlande, die zu den Dekoartikeln gezählt wird und dabei eine der modernen Varianten dieses Hängeschmucks darstellt. Wurden mit Girlanden ursprünglich die verzierenden Bögen in der Architektur bezeichnet, die sich entlang Wänden und Decken finden ließen, werden Girlanden heutzutage eher in Varianten zum Aufhängen angeboten, die aus Plastik, Stoff und ähnlichen Materialien gefertigt sind und so eine hohe Lebensdauer mit sich bringen. Bei einer Pailettengirlande kommen schillernde Elemente in verschiedenen Farben zum Einsatz, die meist aus Kunststofffolie gefertigt sind. Ähnlich wie bei einem Pailettenkleid besitzen diese Zierelemente verspiegelte bzw. glänzende Seiten und reflektieren so einfallendes Licht auf eine ansprechende Weise. Pailettengirlanden kommen heutzutage bei allen festlichen Anlässen zum Einsatz, neben ihrer reinen Optik werden vom Fachhandel auch Buchstaben oder Motive mit einer glänzenden Oberfläche angeboten, die eine Pailettengirlande zu einer speziellen Wahl für den Geburtstag oder ein anderes Jubiläum machen.


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Palmfaser

Palmfaser P wie Paralleltechnik Als Palmfaser wird die dünne, meist fadenförmige Borke von zahlreichen Palmenarten bezeichnet, die bei der lebenden Pflanze den Weitertransport von Nährstoffen über die gesamte Pflanze hinweg zusichert und zudem industriell als klassische Textilfaser genutzt wird. Um Palmfasern zu gewinnen und nutzbar zu machen, werden diese nach Fällen und Schälen des Baumes separiert und hiernach manuell oder maschinell weiterverarbeitet. Zunächst erfolgt hierbei das Einweichen der langgezogenen Fasern, hierdurch können diese verwebt oder aneinandergepresst werden. Unzählige Palmenarten verfügen in ihrem Stamm über eine faserige Grundstruktur, allerdings eignen sich nicht alle Fasern gleichermaßen dazu, industriell verarbeitet zu werden. Die bekanntesten Palmfasern sind Peddigrohr bzw. Rattan, die von den südostasiatischen Rattanpalmen gewonnen werden, ebenso wie Kokosfaser, wobei diese nur anteilig aus den Bäumen und größtenteils von den Oberflächen der Kokosnüsse stammt. Während letztere Faser eher für eine Verwebung geeignet ist, werden aus Rattan eher Stühle, Tische und diverse Korbwaren angefertigt, wobei die Fasern hier oft noch in ihrer Grundform als dicke, zusammengesetzte Rohre verarbeitet werden.


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Palmspear

Palmspear P wie Paralleltechnik Palmspear oder im deutschen Palmspeer gehören zu den beliebtesten, exotischen Pflanzenteilen, die hierzulande im Dekobereich und in der Trauerfloristik zum Einsatz kommen. Palmspear entstammt dabei im Original den tropischen bzw. subtropischen Regionen rund um den Globus und ist dabei das Produkt echter Palmen. Zur Gewinnung des Palmspear werden die voluminösen Blätter auf ihren Mittelpunkt zurechtgestutzt, wodurch die großen Blätter der Palmbäume in die Form eines Speeres gebracht werden. Im Fachhandel lässt sich Palmspear in einer großen Farbvielfalt entdecken und erwerben, in der freien Natur kommt der Palmwedel allerdings nur in einer hellen und blassen Farbgebung vor. Soll Palmspear für den Dekobereich eingesetzt werden, findet zunächst eine Trocknung und Bleichung des natürlichen Pflanzenmaterials statt, hiernach erfolgt eine Einfärbung in zahlreiche, bunte Farben, die allesamt auch im Sortiment von floristik21.de gefunden werden können. In seiner natürlichen Variante kommt Palmspear in Trauergestecken und -kränzen zum Einsatz und verleiht diesen eine dezent moderne Note. Noch etablierter ist die Verwendung farbenfroher Varianten im Deko- und Hobbybereich, hierbei hilft Palmspear z.B. bei der Gestaltung von afrikanischen und anderen exotischen Arrangements oder verleiht einheimischen Gestecken einen auffälligen Akzent.


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Panaschierung

Panaschierung P wie Paralleltechnik Als Panaschierung wird die Eigenschaft einer Grünpflanze bezeichnet, an verschiedenen Stellen ein und derselben Pflanze verschiedene Farbtöne anzunehmen. Der Effekt ist stets auf einen Mangel des Chlorophylls zurückzuführen, das als grüner Farbstoff jeder Grünpflanze ihr markantes Aussehen verleiht. Die Gründe für diesen Mangel können sich je nach Pflanze und Jahreszeit unterschiedlich gestalten, eine der natürlichsten Formen der Panaschierung tritt im Herbst ein, wenn sich Grünpflanzen auf den Winter vorbereitet und die Produktion des Chlorophylls reduzieren. In diesem Fall nehmen Blätter sukzessive eine gelbe, rötliche oder braune Färbung an, bis sie letztlich von den Zweigen fallen. Als bedenklicher ist die Panaschierung anzusehen, wenn sie Mitten im Jahr oder bei Zimmerpflanzen auftritt und hier eine Krankheit oder einen Nährstoffmangel der betroffenen Pflanze andeutet. Einzelne Pflanzenarten wie z.B. verschiedene Sukkulenten nehmen in ihrer Entwicklung auf natürliche Weise verschiedene Farbtöne in ihren Blättern an, so dass diese Panaschierung keine Beschädigung oder eine gesundheitliche Einschränkung der Pflanze andeutet. Ist die Panaschierung krankheitsbedingt, liegt in den meisten Fällen eine sogenannte Chlorose oder eine Viruserkrankung vor, die bis zum Tode der Pflanze führen kann. Empfehlenswert ist hierbei, die bestehenden Mangelerscheinungen zeitnah zu beseitigen, beispielsweise durch die Gabe speziell auf die Pflanzenart abgestimmter Dünger, die sich z.B. im Onlineshop von floristik21.de preiswert finden lassen.


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Pannesamt

Pannesamt P wie Paralleltechnik Pannesamt ist eine besondere Abwandlung des klassischen Samtes, die auf unterschiedliche Weise gefertigt wird und so auch andere Materialeigenschaften vorzuweisen hat. Die Grundlage von Pannesamt stellen klassische Samtstoffe dar, auch in der Haptik sowie der Transparenz ist gewöhnlicher Samt von Pannesamt nicht zu unterscheiden. Bei der Herstellung des nicht gewebten, sondern gewalzten Samtstoffes findet ein Pressen des Flors, also des Grundgewebes aus losen Fasern statt. Dies erfolgt unter Zuführung von Hitze, vergleichbar mit der Wirkung eines Bügeleisens, was in Fachkreisen als Pannieren bezeichnet wird. Das Ergebnis ist ein festes Stoffgewebe, das auf der einen Seite einen glitzernden bzw. spiegelnden Effekt aufzuweisen hat. Die regionale Bezeichnung Spiegelsamt geht auf diese Tatsache ein, die ebenfalls bezeichnete Verbreitung Zylindersamt macht deutlich, wofür dieser edle und feine Stoff noch vor einem Jahrhundert hauptsächlich eingesetzt wurde. Pannesamt ist verhältnismäßig stabil und zudem bemerkenswert dehnbar, was ihm nicht nur in der Textilindustrie eine einfache Verarbeitung zusichert. Auch im Bereich der Floristik und im Dekoumfeld hat sich Pannesamt etabliert und wird gerne zur Ausgestaltung von Bouquets, Dekoschalen und Gestecken eingesetzt. Das leicht formbare Material füllt hierbei kleinere Löcher in der Optik eines Arrangements aus und sorgt durch seinen spiegelnden Effekt für eine zusätzliche, optische Bereicherung.


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Papageientulpe

Papageientulpe P wie Paralleltechnik Die Papageientulpe ist eine optisch besonders auffällige Variante der klassischen Tulpe, die zu den wichtigsten Vertretern der sogenannten geflammten Tulpen zählt. Bei diesen handelt es sich um Tulpenarten mit einer markanten Blütengestalt, die Farbverläufe in gezackter Form aufweist und so optisch der Darstellung einer Flamme ähnelt. Weder die Papageientulpe noch andere Varianten der geflammten Tulpen sind in dieser Form in der freien Natur zu finden, sondern durch spezielle Züchtungen und Kreuzungen verschiedener Farbvarianten entstanden. Die Musterung der Papageientulpen ist in ihrem Farbverlauf bei sämtlichen Variationen faktisch gleich, allerdings ergeben sich in der Farbgebung große Unterschiede, die bis ins tiefe Blau oder sogar Schwarz hineinreichen. Bereits vor wenigen Jahrhunderten gab es ohne eine gezielte Züchtung seltene Varianten der klassischen Tulpen, die an die heutige Papageientulpe erinnern. Bei diesen sogenannten Rembrandttulpen war die spezielle Einfärbung auf einen genetischen Effekt im Erbgut oder auf eine Erkrankung der Pflanzen zurückzuführen, genau dies inspirierte jedoch moderne Blumenzüchter, durch einen gezielten Eingriff in die Entwicklung der Pflanzen die Entstehung von Papageientulpen zu forcieren. Tulpen dieser Art gehören auf dem modernen Blumenmarkt zu den beliebtesten und auffälligsten Frühlingsblumen, wobei Blumenfreunde für den Erwerb dieser markanten Tulpen einen entsprechend höheren Ankaufspreis zu entrichten haben.


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Papierblumen

Papierblumen P wie Paralleltechnik Papierblumen gehören zu den beliebtesten und auch am einfachsten herzustellenden Kunstblumen. Die Bezeichnung Papierblumen fasst dabei eine Reihe von kunstvollen Objekten zusammen, die mehr oder weniger Ähnlichkeit mit einer echten Blume oder Blüte besitzen. Zu den simpelsten Varianten gehören Papierblumen, die sich einfach aus einem mehrfach gefalteten Papier mit einer klassischen Haushaltsschere erstellen lassen, wobei durch den symmetrischen Schritt Ornamente und Muster im Papier entstehen, die in ihrer Optik dem Inneren eines Blütenkelches entsprechen. Diese Art von Papierblumen sind bereits von Kindern mühelos anzufertigen und kommen z.B. als Partyschmuck hervorragend zum Einsatz. Etwas professioneller erfolgt die Anfertigung von Papierblumen nach speziellen Regeln des Zusammenfaltens und Zerknüllens, Grundlagen dieser Techniken lassen sich z.B. im japanischen Origami finden. Ziel dieser etwas fortgeschritteneren Anfertigung von Papierblumen ist es, eine möglichst authentische Optik der Blüten zu erreichen, weshalb hier auch mit Papier in einer oder mehreren Farben gearbeitet wird, die in dieser Form auch in der freien Natur zu entdecken sind. Zu Dekorationszwecken kommen Papierblumen dabei häufig mit echten, natürlichen Blumen und anderen Pflanzen zum Einsatz. Besonders praktisch ist z.B. die Kombination von Papierblumen mit Tannengrün, da durch den nadeligen Charakter dieser Pflanzenteile Blumen und Blüten aus Papier einen besonders guten Halt im natürlichen Geäst finden.


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Paraffin

Paraffin P wie Paralleltechnik Paraffin ist eine Sammelbezeichnung für zahlreiche Stoffe der modernen Chemie, die den Alkanen und somit den Kohlenwasserstoffen zuzurechnen sind. Auch wenn es große Unterschiede in der Gewinnung von Paraffinen gibt und diese aus zahlreichen, chemischen Reaktionen hervorgehen können, ergeben sich Charakteristika, die allen Paraffinen gemeinsam sind. Diese sind stets geruchs- und geschmackslos, ungiftig und zudem brennbar. Diese Eigenschaften haben in den letzten Jahrzehnten dafür gesorgt, dass Paraffin als praktisches Ersatzmaterial zu Bienenwachs bei der Herstellung von Kerzen zum Einsatz kommt. Der größte Teil der heutzutage industriell hergestellten Kerzen werden mittlerweile aus Paraffin gefertigt, das leicht erhitzt in Grundformen gegossen wird, in deren Mitte sich ein Docht befindet. Auch für die Herstellung von Duftkerzen sind Paraffine optimal geeignet, da hier bereits früh im Prozess der Kerzenherstellung natürliche Aromen untergemischt werden, die erst nach dem Anzünden langsam wieder freigegeben werden. Je nach Art des Paraffins und der Beimischung anderer Zusatzstoffe besitzen Kerzen aus diesem Material eine unterschiedliche Viskosität, was sich durch einen mehr oder weniger flüssigen Charakter dieses Wachsersatzes äußert. Dies spielt vor allem für den Einsatzbereich der Kerze eine Rolle, um diese z.B. vor dem Tropfen zu bewahren oder eine möglichst lange Lebensdauer im kirchlichen Umfeld oder auf Friedhöfen bei kleiner Flamme herbeizuführen.


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Parallelperspektive

Parallelperspektive P wie Paralleltechnik Die Parallelperspektive ist neben der Fluchtpunktperspektive die wesentliche Form zur Darstellung von Objekten und Modellen auf Papier bzw. bei der Modellierung am Computerbildschirm. Die Anwendung der Parallelperspektive ist im mathematischen, wissenschaftlichen und auch künstlerischen Umfeld unverzichtbar, um Darstellungen maßstabsgetreu vorzunehmen und so z.B. ein Positivmodell für ein Dekoobjekt zu entwerfen. Während die Fluchtpunktperspektive vor allem bei komplexen, räumlichen Gebilden oder Landschaften zum Einsatz kommt und hier sämtliche Objekte zu einem optischen Fluchtpunkt hin ausrichtet, ist die Parallelperspektive vor allem zur Gestaltung von einzelnen Objekten ohne einen direkten Bezug zur dreidimensionalen Umwelt empfehlenswert. Wie es der Name bereits verdeutlicht, kommen bei der Darstellung optische Parallelen zum Einsatz, konkret werden Linien oder Flächen dann zueinander parallel in der Skizze angeordnet, wenn diese Lage auch später in der Realität gegeben sein soll. Ein einfaches und etabliertes Beispiel ist die räumliche Darstellung eines Würfels auf einem Blatt Papier, wo die Existenz der dritten Dimension durch zueinander parallele, auf dem Blatt schräg eingezeichnete Linien verdeutlicht wird. In der modernen Computertechnik lassen sich Objekte nicht nur in der Parallelperspektive anlegen, sondern hiernach durch Rotationen auch von allen Seiten betrachten. Das Entwerfen von Objekten in der Parallelperspektive spielt z.B. beim Anlegen großer Flächen im Garten- und Landschaftsbau oder in der Gestaltung dekorativer Zierobjekte eine Rolle.


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Paralleltechnik

Paralleltechnik P wie Paralleltechnik Die Paralleltechnik gehört zu den wichtigsten Gestaltungsprinzipien in der modernen Floristik, findet allerdings auch in anderen künstlerischen Disziplinen ihren Einsatz. Das Grundprinzip der Paralleltechnik basiert dabei auf der Tatsache, dass das menschliche Auge Dekors und Designs dann als besonders harmonisch und ansprechend empfindet, sofern es Symmetrien erkennt. Auch wenn bei der Herrichtung von Blumengestecken bis hin zu größeren Gartenanlagen nicht immer exakt symmetrisch gearbeitet werden kann, sorgt die parallele Ausrichtung von Beeten, einzelnen Blumen oder sonstigen Dekoelementen für diesen Eindruck und trägt so zur Harmonie der Gestaltung bei. Eine besondere Rolle spielt die Paralleltechnik auch in der expliziten Herrichtung von Blumensträußen oder kleineren Bouquets. In diesem Fall kommen einzelne Blumen oder Blütenstände in einer geordneten Positionierung im Blumenstrauß zum Einsatz, die in ihrer Anordnung zueinander ebenfalls Parallelen bilden und so für die Harmonie des Straußes sorgen. Die Paralleltechnik gehört zu einer Vielzahl von Gestaltungstechniken in der modernen Floristik und wird hierbei mit am häufigsten angewendet, da ein Großteil von Blumenliebhabern die Ästhetik von Sträußen zu schätzen wissen, die nach dieser Technik erstellt wurden. Um erfolgreich die Paralleltechnik anwendet zu können, ist beim Binden von Blumen auf wenigstens drei oder vier Blumenarten in unterschiedlichen Formen zurückzugreifen, um den Effekt klar erkennbar zu machen.


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Passionsfrucht

Passionsfrucht P wie Paralleltechnik Die Passionsfrucht ist ein Obst, das der Gattung der Passionsblumen entspricht, die sowohl essbare als auch ungenießbare Früchte hervorbringt. Die Heimat der essbaren Passionsfrucht sind die klimatisch gemäßigten Regionen Südamerikas, hier wachsen Passionsblumen im höheren Gebirge, wo sie ein besonders markantes Klima vorfinden. Bereits vor Ausbildung der Früchte nehmen die Passionsblumen eine auffällige, äußere Gestalt an, die vor allem durch die violetten und fädrigen Blüten entsteht. Die Früchte selbst können Durchmesser von vier bis zu zwölf Zentimeter erreichen und nehmen eine ovale Form an, der Einsatzbereich der essbaren Variante ist dabei besonders groß. Sehr beliebt ist die Passionsfrucht vor allem als Lieferant eines vitaminreichen Saftes, der noch heute größtenteils in beheimatenden Ländern wie Brasilien oder Argentinien gefertigt und hiernach erst nach Europa exportiert wird. Die Frucht verfügt über einen hohen Gehalt von Vitamin C und zudem über einige, natürliche Zuckerformen, so dass hierzulande auch ein Einsatz als Eiscreme oder Sorbet beliebt ist. Die Samen der Passionsfrucht lassen sich hingegen zu einem aromatischen Öl verarbeiten, das hierzulande z.B. als Duft- und Wellnessöl vertrieben wird. Inhaltsstoffe wie Ölsäure und Linolsäure sorgen dabei für den markanten Duft, der von den meisten Menschen als angenehm empfunden wird und eine anregende Wirkung als klassisches Duftöl besitzt.


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Peddigrohr

Peddigrohr P wie Paralleltechnik Peddigrohr ist eine in Deutschland etablierte Bezeichnung für das Material Rattan, das sich zur Herstellung von Körben, Möbeln und anderer Objekte eignet. Rattan wird dabei aus der gleichnamigen Palme gewonnen, die ursprünglich in Südostasien beheimatet ist und noch heute hier einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor darstellt. Der deutsche Begriff Peddigrohr leitet sich aus dem niederdeutschen Begriff „paddik“ her, der sowohl wie Mark oder Fruchtfleisch einer Pflanze bedeutet. Genau dieses wird einer Rattanpalme entnommen und hiernach manuell oder industriell zu feinen Fäden oder Rohren verarbeitet. Letztere kommen z.B. beim Bau stabiler und natürlicher Möbel zum Einsatz, feinere Rattanfäden lassen sich eher für feine Korbwaren einsetzen. Auch der Einsatz von unbehandelten, stabileren Peddigrohren ist hierzulande etabliert, z.B. bei der Herstellung von Stöcken oder Handfegern. Peddigrohr wird als Material vor allem wegen seines natürlichen Charakters und seiner markanten Optik geschätzt, mit deren Hilfe sich Terrassen, Balkone und Gärten stilvoll und naturnah herrichten lassen. Da das Material zum Erhalt seiner Qualität gelegentlich angefeuchtet werden sollte, präsentieren sich Stühle oder Tische aus diesem Material als verhältnismäßig wetterfest und können über die meiste Zeit des Jahres hinweg in der freien Natur stehengelassen werden.


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Pergamin

Pergamin P wie Paralleltechnik Pergamin ist ein feines, gewebeartiges Papier, das im allgemeinen Sprachgebrauch oft auch als Pergamentpapier bezeichnet wird. Wie gewöhnliches Papier auch ist Pergamin ein Produkt aus Zellstoff, wobei dieser vor der Herstellung des Papiers in feine Stücke zermahlen wird. Durch seine dünne und faserige Gestalt besitzt Pergamin eine hohe Transparenz, ist allerdings nicht wasserdicht und lässt aufgetragenes Wasser sich schnell ausweiten. Im Umfeld der Floristik ist Pergamin häufig zu finden und wird dabei als eines der wichtigsten Ziermaterialien eingesetzt, um einen fertig gebundenen Blumenstrauß zusätzlich zu verschönern. Nach dem Binden eines Straußes soll oftmals vom nackten und grünen Stielwerk des Straußes abgelenkt werden, um die Aufmerksamkeit auf den Blütenkranz des Straußes zu richten. Genau dies wird durch das Einwickeln in Pergamin möglich, wobei Floristikbetriebe genau auf die Farbwahl bei diesem Papier achten, um so keinen Kontrast zum Blumenstrauß zu schaffen. Neben dem Einwickeln von Blumensträußen und Bouquets kann Pergamin auch zu anderen Dekozwecken eingesetzt werden, beispielsweise für Lampenschirme, die Kerzenlicht zu einem großen Teil durchdringen lassen. Auch bei der eigenständigen Herstellung von Laternen und Windlichtern wird Pergamin zahlreichen Farben gerne eingesetzt, wobei die dünne Gestalt ein einfaches Schneiden und Verarbeiten möglich macht und die individuelle Kreativität fördern kann.


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Perlmutt

Perlmutt P wie Paralleltechnik Als Perlmutt wird bei Muscheln und anderen Schalentieren die innerste Schicht der Schale bezeichnet, die eine wesentliche Schutzfunktion für das im Inneren lebende Tier übernimmt. Der Begriff setzt sich aus den Worten Perlen und Mutter zusammen, womit bereits deutlich wird, dass es sich bei Perlmutt nicht um die Perle einer Muschel oder Auster handelt, die bei deren Stoffwechselprozessen entstehen kann. Bei Perlmutt handelt es sich um ein sogenanntes Biomineral, die Entstehung des Minerals ist somit an die Vorgänge des Organismus‘ des jeweiligen Tieres gebunden, was eine Ähnlichkeit zur Perle darstellt. Perlmutt ist somit ein über viele Wochen und Monate entstehendes Produkt, das in zahlreichen Schichten angeordnet ist. Da jede dieser Schichten einfallendes Licht auf eine andere Art und Weise bricht, kommt es zu markanten Interferenzeffekt, die als glänzende und schillernde Optik wahrgenommen wird. Diese Tatsache hat bereits vor Jahrhunderten für die Beliebtheit von Perlmutt bei der Herstellung von Schmuck gesorgt, noch heute kommt das Material bei Broschen, Ketten und anderen Wertsachen als zierende Ergänzung zum Einsatz. Verglichen mit Edelmetallen ist Perlmutt ein eher preiswertes Element in der Schmuckherstellung, durch seine markante und ansonsten in der Natur nicht vorkommende Optik jedoch von hohem, ideellen Wert, so dass es neben Schmuckstücken auch in Möbeln, Tellern und anderen Alltagsobjekten zum Einsatz kommt.


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Pestizid

Pestizid P wie Paralleltechnik Mit dem Begriff Pestizid wird eine Chemikalie in Floristik und Gartenbau bezeichnet, die als Gift für eine bestimmte Art von Lebewesen wirkt, jedoch nicht für alle Lebewesen eine gesundheitliche Belastung darstellt. Im Pflanzenumfeld werden Pestizide eingesetzt, um Blumen und anderen Pflanzen ein optimales Wachstum zu ermöglichen, welches sonst durch eine Vielzahl von Schädlingen unterbunden werden kann. Zu den bekanntesten Schädlingen für Blumen und Pflanzen in Deutschland zählen Blattläuse, Schnecken und Maulwürfe, die allesamt gezielt durch Pestizide bekämpft werden können. Die Wirkmechanismen der Pestizide sind dabei vielfältig und können vom einfachen Vertreiben der Tiere bis hin zum Tod führen. Verschiedene Pestizide fungieren als Köder, die Tiere bewusst anlocken und für den Verzehr geeignet sind, allerdings versterben die Schädlinge nach dem Konsum dieses Köders. Andere Pestizide senden einen für die entsprechende Tierart unangenehmen Geruch aus, der vom Menschen nicht wahrgenommen wird und die Schädlinge vom eigenen Gartengelände fernhält. Wurde in früheren Jahrzehnten ein sehr rigoroser Umgang mit Pestiziden an den Tag gelegt, dessen Auswirkung auf den Menschen in vielen Fällen nicht geklärt war, wird heute durch Gartenfreunde und Verbraucher stärker auf ökologische Pestizide geachtet. Dies ist gerade bei Nutzpflanzen unerlässlich, die nach der erfolgreichen Zucht weiterhin für den Verzehr durch den Menschen geeignet sein sollten.


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