Markiert: Arbeitstechniken

Farbenlehre

Farbenlehre F wie Farbdreiklang Die Farbenlehre ist ein Teilgebiet der modernen Ästhetik und der Kunstwissenschaften und befasst sich dabei mit Farben im Allgemeinen sowie ihrer Möglichkeit zur Kombination, um verschiedene, künstlerische Effekt zu erzielen. Die Disziplin der Farbenlehre umfasst zahlreiche Fachbereiche, wird im alltäglichen Umfeld sowie in der Floristik jedoch meist auf den Aspekt reduziert, welche Farben sich untereinander kombinieren lassen. In ihren Grundlagen vermittelt die Farbenlehre zunächst alles Wissenswerte über die einzelnen Farben, beispielsweise welche Wirkung diese auf den Menschen hat und zu welchem Zwecke diese somit optimal zum Einsatz kommen kann. Neben einer objektiven, ästhetischen Betrachtung der einzelnen Farben fließt hierbei auch ihre kulturelle Bewertung mit ein, da in unterschiedlichen Erdteilen und Epochen einzelne Farben mit verschiedenen Themenbereichen, Personen und Ereignissen verbunden werden. Beispielsweise wird nach der modernen Farbenlehre Mädchen die Farbe Rot oder Rosa zugeordnet, während Jungs eher mit der Farbe Blau in Verbindung gebracht werden – vor einigen 100 Jahren war die symbolische Bedeutung in Mitteleuropa noch genau umgekehrt. Neben der Grundbewertung einzelner Farben spielt auch die Farbharmonie und die Zusammenstellung verschiedener Farben eine wesentliche Rolle in der Farbenlehre, die so z.B. auch bei der Kombination von Blumen und Blüten in der Floristik zum Einsatz kommt. Das Erzeugen eines Farbdreiklangs oder einer sonstigen Farbharmonie kann hierzu ebenso gehören wie das Einbinden bewusster Kontraste, wobei stets die Wirkung der Zusammenstellung und der Anlass bedacht werden sollte, für den ein Blumenstrauß gestaltet wird.


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Flechten

Flechten F wie Farbdreiklang Flechten ist eine Sammelbezeichnung für eine auf Symbiose ausgelegte Lebensweise von Pilzen und anderen Lebensformen des natürlichen Umfelds. Die bekannteste Form von Flechten entsteht hierbei auf Bäumen, selbst verschiedene Speisepilze gedeihen ausschließlich auf diese Weise und stellen so den Inbegriff von Flechten hierzulande dar. Sämtliche Flechten pflegen eine epiphytische Lebensweise, gedeihen also nicht alleine auf dem Erdboden sondern auf einer anderen Pflanze, allerdings liegt nicht bei allen Epiphyten stets eine symbiotische Lebensweise vor, wie sie Pilzflechten zum Überleben benötigen. Verglichen mit anderen Pflanzen verfügen Flechten über keinerlei klassisches Wurzelwerk, wodurch sie nicht in der Lage sind, ihren Wasserhaushalt zu regulieren oder Nährstoffe in bekannter Weise aufzunehmen. Flechten selbst produzieren eine Vielzahl von sogenannten Flechtenstoffen, die von Proteinen bis zu klassischen Vitaminen reichen – hierdurch leisten Flechten ihren symbiotischen Beitrag für die Pflanze, auf der sie sich angesiedelt haben und für die so die Versorgung von Nährstoffen verbessert wird. Auch umgekehrt findet die Abgabe von Nährstoffen statt, wodurch das Gedeihen und die Ausdehnung entlang ihres Trägers erfolgen kann.


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Floristische Arbeitstechniken

Floristische Arbeitstechniken F wie Farbdreiklang Floristische Arbeitstechniken sind eine Sammelbezeichnung für alle Methoden und Verfahren, nach denen ein professioneller Florist oder ein Blumenfreund in seiner Freizeit Blumen und andere Pflanzen zusammenstellen kann. Die Auswahl der Arbeitstechnik wird dabei sowohl von den zu Verfügung stehenden Blumen und Pflanzen ebenso wie dem Anlass und der Grundform vorgegeben, in welcher diese Pflanzen zusammengestellt werden sollen. Die bekannteste, floristische Arbeitstechnik ist die Blumenbindekunst, bei der einzelne Schnittblumen sowie grünes Beiwerk zu Blumensträußen und Bouquets zusammengestellt werden. Im Rahmen dieser Arbeitstechnik sind zunächst allgemeine Grundsätze der Farbenlehre zu beachten, der handwerkliche Aspekt dieser Technik ist das Binden der ausgewählten Blumen mit Blumendraht, um diesen einen dauerhaften, stabilen Halt zu garantieren. Andere Arbeitstechniken der Floristik sind das japanische Ikebana, bei dem Blumen, Blüten und andere Zierelemente in eine Grundform aus Moos eingesetzt werden, sowie das Flechten von Girlanden und Kränzen, die abschließend noch mit Blumenschmuck verziert werden können. Bei all diesen Techniken kommt es sowohl auf handwerkliches Geschick wie auf umfassende Kenntnisse über die einzelnen Pflanzenarten an, damit diese möglichst lange zu einer Zierde in der gewählten Zusammenstellung eines Bouquets oder Kranzes werden können. Neben natürlichen Objekten lassen sich auch Bänder, Filzblüten und andere, dekorative Elemente in Produkte der Floristik einbinden, auch dies sollte nach professionellen Maßstäben der floristischen Arbeitstechniken erfolgen.


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Kranzwickelband

Kranzwickelband K wie Kerze Kranzwickelband oder auch Römerband bezeichnet eine spezielle Bandvariante, die zum Umwickeln von Strohkränzen eingesetzt wird und noch heute vor allem in der Trauerfloristik zum Einsatz kommt. Das Kranzwickelband übernimmt hierbei einige, wesentliche Aufgaben, die reine Strohkränze nicht erfüllen können. Zum einen schafft das durchgängige umwickeln mit dieser Bandvariante eine glatte und leichter zu bearbeitende Fläche, wenn der Kranz im nächsten Arbeitsschritt mit weiterem, natürlichen Schmuck bedeckt werden soll. Zum anderen können ohne Verwendung des Römerbandes Reste der Strohunterlage nach dem Schmücken des Kranzes zu sehen sein, was gerade bei der Herrichtung eines Trauerkranzes ein unerwünschter Effekt ist. Aus diesem Grund wird Kranzwickelband im Regelfall in grüner Farbe verwendet, um so für einen natürlichen Basiston des Kranzes zu sorgen. Trotz seines Namens kommt Kranzwickelband nicht nur bei der Anfertigung von Kränzen für eine Trauerfeier oder ähnliche Feierlichkeiten zum Einsatz, sondern hilft auch bei der Ausgestaltung von Gestecken und anderen, floristischen Objekten, bei denen ein Grundgerüst aus Draht oder Stroh eine natürliche Verkleidung benötigt. Modernes Kranzwickelband ist aus Vlies oder Papier gefertigt, stabilere Varianten werden durch den Fachhandel aus Kunststoff angeboten. Letztere sind allerdings für den Einsatz bei Trauerkränzen nicht geeignet, da der Kunststoff dauerhaft nicht verrottet und somit nicht den ökologischen Kriterien des modernen Friedhofswesens entspricht.


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Panaschierung

Panaschierung P wie Paralleltechnik Als Panaschierung wird die Eigenschaft einer Grünpflanze bezeichnet, an verschiedenen Stellen ein und derselben Pflanze verschiedene Farbtöne anzunehmen. Der Effekt ist stets auf einen Mangel des Chlorophylls zurückzuführen, das als grüner Farbstoff jeder Grünpflanze ihr markantes Aussehen verleiht. Die Gründe für diesen Mangel können sich je nach Pflanze und Jahreszeit unterschiedlich gestalten, eine der natürlichsten Formen der Panaschierung tritt im Herbst ein, wenn sich Grünpflanzen auf den Winter vorbereitet und die Produktion des Chlorophylls reduzieren. In diesem Fall nehmen Blätter sukzessive eine gelbe, rötliche oder braune Färbung an, bis sie letztlich von den Zweigen fallen. Als bedenklicher ist die Panaschierung anzusehen, wenn sie Mitten im Jahr oder bei Zimmerpflanzen auftritt und hier eine Krankheit oder einen Nährstoffmangel der betroffenen Pflanze andeutet. Einzelne Pflanzenarten wie z.B. verschiedene Sukkulenten nehmen in ihrer Entwicklung auf natürliche Weise verschiedene Farbtöne in ihren Blättern an, so dass diese Panaschierung keine Beschädigung oder eine gesundheitliche Einschränkung der Pflanze andeutet. Ist die Panaschierung krankheitsbedingt, liegt in den meisten Fällen eine sogenannte Chlorose oder eine Viruserkrankung vor, die bis zum Tode der Pflanze führen kann. Empfehlenswert ist hierbei, die bestehenden Mangelerscheinungen zeitnah zu beseitigen, beispielsweise durch die Gabe speziell auf die Pflanzenart abgestimmter Dünger, die sich z.B. im Onlineshop von floristik21.de preiswert finden lassen.


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Pflanzung

Pflanzung P wie Paralleltechnik Der Begriff Pflanzung wird im deutschen Sprachgebrauch in zweifacher Bedeutung verwendet. Zum einen stellt die Pflanzung die Tätigkeit der An- bzw. Einpflanzung dar, bei der Samen, Keimline oder Zwiebeln in Erdboden oder Granulate eingesetzt werden. Während private Gartenfreunde die Pflanzung und anschließende Aufzucht manuell übernehmen, ist im gewerblichen Bereich der Einsatz von Pflanzmaschinen etabliert, der durch gezielte Einstellungen Abstand des Saatgutes sowie die Tiefe der Einpflanzung kontrolliert. Bei größeren Anzuchten wie z.B. von Bäumen und Sträuchern ist für die Pflanzung das Ausheben von Erdreich unerlässlich, um so ausreichend Platz für das geräumige Wurzelwerk zu schaffen und eine optimale Entwicklung der jeweiligen Pflanze nach der Pflanzung sicherzustellen. Mit dem Begriff Pflanzung wird in zweiter Bedeutung die Fläche bezeichnet, auf der die Einpflanzung stattgefunden hat. Hierbei wird begrifflich noch einmal nach dem Zweck dieser Einpflanzung unterschieden. Sollte es sich um das Anlegen von Nutzpflanzen handeln, ist die Bezeichnung Feld oder Plantage etabliert, bei Zierblumen wird eher von einem Beet oder einer Rabatte gesprochen. Auch wenn im privaten Gartenbau bei der Anlage von Beeten zahlreiche Einpflanzungen erfolgen, ist in diesem Zusammenhang der Begriff Pflanzung seltener anzutreffen, so dass im Regelfall von einem gewerblichen Nutzen ausgegangen wird, wenn diese Bezeichnung zum Einsatz kommt.


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Pinholder

Pinholder P wie Paralleltechnik Als Pinholder werden Hilfsmittel bei der Verarbeitung von Steckschaum bezeichnet, die Nass- oder Trockenschaum einen sicheren Halt geben sollen und eine weiterführende Befestigung dieser Elemente ermöglichen. Pinholder werden in Größenordnungen von wenigen Zentimetern Durchmesser angeboten und kommen überall dort zum Einsatz, wo Steckschaum auf ästhetische Weise befestigt werden soll. Am einfachsten fällt dabei die Befestigung der Pinholder sowie des zugehörigen Steckschaums auf glatten Flächen, wobei die Halter entweder über eine selbstklebende oder -haftende Fläche verfügen oder mit Spezialkleber aus dem Fachhandel fixiert werden können. Ist dies im ersten Schritt geschafft, kann im nächsten Schritt die Gesamtmasse des Steckschaums hierauf aufgesetzt werden, der Dank zahlreicher Pins einen sicheren Halt vorfindet. Verschiedene Pinholder werden auch mit Aussparungen auf ihrem Fuß angeboten, die bei einer geschickten Verarbeitung eine Anbindung durch Draht ermöglichen. Auf diese Weise lässt sich Steckschaum auch auf unebenen Elementen wie Kränzen oder Wurzeln anbringen, um so auf kleinerem Raum Steckschaum auf praktische Weise zu befestigen. Mit zahlreichen Pinholders lassen sich auch Dekoelemente auf Steckschaum selbst befestigen, am häufigsten wird dieses Prinzip bei Kerzen angewendet. Im Fachhandel angebotene Pinholder sind grundsätzlich für Trocken- und Nassschaum gleichermaßen geeignet und können preiswert im Onlineangebot von floristik21.de gekauft werden.


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Umtopfen

Umtopfen U wie Umtopfen Als Umtopfen wird ein Prozess im Gartenbau verstanden, bei dem eine Pflanze mitsamt ihrem Wurzelwerk aus ihrem bisherigen Nährboden oder Pflanzgefäß herausgenommen und an einem anderen Ort eingepflanzt wird. Das Umtopfen kann zahlreiche Gründe haben, besonders verbreitet ist es im Rahmen der Aufzucht von Jungpflanzen. Diese werden als Saatgut oft in kleineren Blumentöpfen und Gewächshäusern aufgezogen, um die Zufuhr von Wasser und Nährstoffen genauer kontrollieren und steuern zu können, mit fortschreitendem Wachstum der Pflanze reichen die kleinen Pflanzgefäße für das sich ausdehnende Wurzelwerk nicht mehr aus. In diesem Fall empfiehlt sich das Umtopfen in einen größeren Blumentopf oder in die freie Natur, sofern die entsprechende Pflanze hier im Boden ausreichende Nährstoffe findet, um zu allen Jahreszeiten in äußeren Gartenanlagen überleben zu können. Das Umtopfen kann auch ästhetischen Kriterien folgen, z.B. indem blühende Pflanzen in unterschiedlichen Farben in Beeten oder Rabatten zusammengesetzt werden sollen, um einen farbenfrohen Anblick zu garantieren. Beim Umtopfen jeder Pflanze sollte beachtet werden, dass der Wurzelballen der Pflanze möglichst komplett und ohne Beschädigung mit in das neue Pflanzgefäß überführt wird. Kommt es zu einer Beschädigung der Wurzeln, findet die neue Pflanze nur noch schwer in ihrer neuen Umgebung Halt und eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen und stirbt schlimmstenfalls ab.


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