Markiert: Blumenerde

Anzuchterde

Anzuchterde A wie Anzuchterde Mit dem Begriff Anzuchterde wird in Gartenbau und Floristik eine besondere Variante der klassischen Blumenerde bezeichnet, die speziell auf den Bedarf junger Pflanzen abgestimmt ist. Wie bei anderen Lebewesen auch, sind Pflanzen in den ersten Tagen und Wochen nach ihrer Keimung bzw. Einpflanzung auf eine besonders reichhaltige und gut abgestimmte Mischung von Nährstoffen angewiesen, die herkömmliche Blumenerden meist nicht zu bieten haben. Anzuchterde geht genau auf diesen Umstand ein und versorgt Blumen und andere Pflanzen in der ersten Phase des Wachstums mit wichtigen Spurenelementen und anderen Nährstoffen, die zur optimalen Entwicklung der Pflanze beitragen. Anzuchterde sollte bei einer bereits ausgewachsenen Pflanze hingegen nicht zum Einsatz kommen, da hier schnell der Zustand einer Überdüngung eintritt, der sich schädlich auf die Entwicklung der jeweiligen Pflanze auswirken kann. Für spezielle Pflanzenarten wie Rosen, Orchideen oder viele Gewürzpflanzen, die für eine sensible Reaktion auf Umweltfaktoren bekannt sind und eine umfassende Pflege benötigen, können durch die gezielte Wahl von Anzuchterden die Chancen auf einen größeren Zuchterfolg erhöht werden.


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Blähton

Blähton B wie Botanik Blähton ist eine besondere Variante von Ton, die als Grundmaterial fester Bestandteil der modernen Floristik geworden ist und hier herkömmliche Blumenerden und Granulate ersetzt. Blähton kann dabei aus herkömmlichem Ton gewonnen werden, indem dieser fein gemahlen und granuliert wird und abschließend zur Beibehaltung seiner Form bei mehr als 1000 Grad Celsius gebrannt wird. In seiner Endform ähnelt der Blähton einem sehr groben Granulat, die einzelnen Granulatsteine verfügen über eine hohe Porösität und sind so in der Lage, Wasser zu speichern und wieder freizugeben. Seit circa einem halben Jahrhundert wird Blähton auch in Deutschland im Garten- und Landschaftsbau eingesetzt und wird als Grundlage für Pflanzböden ebenso wie zur ästhetischen Gestaltung von öffentlichen und privaten Flächen eingesetzt. Auch in der Floristik ist Blähton zu einer beliebten Alternative gegenüber klassischen Blumenerden geworden und bietet sich als Boden für verschiedene Pflanzenarten besonders an. Die Vorteile des Blähtons liegen in der sicheren Speicherung von Wasser und Nährstoffen, die ansonsten zu schnell aus dem Erdboden entweichen würden und der Pflanze nicht mehr zur Verfügung stünden. Außerhalb der Floristik hat sich Blähton zudem im modernen Bauwesen etabliert und wird z.B. Mörtel für den Mauerbau beigemischt bzw. zur Gewässer und Bodenreinigung genutzt. Hochwertiger Blähton für das floristische Umfeld kann von Privatkunden und professionellen Floristen auf floristik21.de entdeckt und erworben werden.


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Blumenerde

Blumenerde B wie Botanik Blumenerde ist ein industriell hergestelltes Produkt für private und gewerbliche Gärtner sowie Floristen, das ein optimales Wachstum der jeweiligen Pflanzenarten sicherstellen soll. Der Begriff als solcher kann irreführend sein, da jeder natürliche Boden als Blumenerde angesehen werden kann, sobald hier eine oder mehrere Pflanzen mit ihrem Wurzelwerk eingesetzt wurden. Bevor das Zeitalter der industriell hergestellten Blumenerde begann, wurde vor Jahrhunderten schon Torf, Dung oder die lockere Erde von Maulwurfshügel zum Zweck der Einpflanzung von Blumen und anderen Pflanzen eingesetzt. Wichtig ist dabei der hohe Humusanteil der verwendeten Blumenerde, da es sich hier um ein sehr nährstoffreiches Erdwerk handelt, welches dem Wachstum vieler Pflanzenarten förderlich ist. Durch den Erwerb moderner Blumenerden aus dem Fachhandel wird es Gärtnern aller Art noch einfacher, auf die verschiedenen Anforderungen einzelner Pflanzenarten einzugehen. Vor allem in der Zucht von exotischen und anspruchsvollen Pflanzen ist es unerlässlich, eine genaue Abstimmung der Erde mit ihren jeweiligen Nährstoffen vorzunehmen, da sonst eine Über- oder Unterversorgung stattfindet, die der Pflanze in jedem Fall schadet. Auch spezielle Varianten für die verschiedenen Lebensphasen einer Blume oder anderen Pflanze wie z.B. die sogenannte Anzuchterde ist etabliert. Auf unserer Website floristik21.de kann eine große Auswahl an modernen Blumenerden entdeckt werden, mit der Rosen, Orchideen und weitere Pflanzenarten einen grundlegenden Nährboden für eine optimale Entwicklung erhalten.


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Bonsaierde

Bonsaierde B wie Botanik Mit Bonsaierde wird eine spezielle, nährstoffreiche Erde bezeichnet, wie sie in der japanischen und chinesischen Gartenbaukunst des Bonsai zum Einsatz kommt. Bei dieser werden asiatische Bäume wie mittlerweile auch europäische Varianten in bewusst kleinen Pflanzgefäßen angezüchtet und hier stetig in ihrer Größe beschnitten, wodurch die Gehölze eine Baumgestalt in Miniaturformat annehmen. Der stetige Drang der Pflanze zu wachsen und der permanente Eingriff von außen stellen eine besondere Herausforderung für jedes Gehölz dar, auf welches mit den richtigen Nährstoffen und somit auch hochwertiger Bonsaierde eingegangen werden muss. Klassische Blumenerde ist für die Anzucht von Bonsaibäumen nicht geeignet, da hier die Abstimmung der Nährstoffe nicht ideal ist. Industriell produzierte Bonsaierde bietet hingegen eine gezielte Mischung von Torf, Lehm und Sand, die in einem bestimmten Verhältnis zueinander fast für alle Bonsaiarten optimal geeignet ist. Einzelne Exemplare stellen besondere Anforderungen, in diesem Fall ist der Fachhandel zu konsultieren und nach der eigenen der standardisierten Bonsaierde für die eigenen Bedürfnisse zu fragen. Manche Gartenfreunde, die sich der Tradition des Bonsai eng verwachsen fühlen, erstellen sogar selbst die geeignete Mischung ihrer individuellen Bonsaierde. Wer sich diese Mühe als Züchter ersparen möchte, kann in der heutigen Zeit jedoch sehr gut abgestimmte Produkte im vielfältig aufgestellten Fachhandel erwerben.


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Guano

Guano G wie Gartenkultur Unter dem Begriff Guano werden verschiedene, chemische Gemische zusammengefasst, die ausnahmslos den Phosphaten zuzuordnen sind, in ihrer individuellen Beschaffenheit und Entstehung jedoch große Unterschiede aufweisen. Guano bildet sich dabei im Regelfall aus dem Kot von Seevögeln, der längere Zeit an Stränden oder auf Felsen lagert und hier zunehmend verkalkt. Auch Fledermäuse und andere Tierarten bieten mit ihren abgelegten Exkrementen die Basis für verschiedene Sorten von Guano. Die Basis der Substanz bildet das sogenannte Guanin, das während der Verdauung der Tiere mit Harnsäure vermischt wird und nach der Ausscheidung verkalkt. Durch den hohen Phosphatgehalt sowie andere Beimischungen von Spurenelementen ist Guano seit mehr als einem Jahrhundert eine beliebte Variante des Naturdüngers geworden, der flächendeckend in der Landwirtschaft rund um den Globus zum Einsatz kommt und dabei hilft, eher nährstoffarme Boden auf sinnvolle Weise mit hochwertigen Düngern zu ergänzen. Grundsätzlich ist der Einsatz vom Guano bei vielen Pflanzen- und Blumenarten geeignet, dennoch sollte ein individuelle Prüfung vor der Düngung erfolgen, ob die entsprechend zugesetzten Nährstoffe auch wirklich benötigt werden und nicht schon in ausreichender Weise vor Ort zu entdecken sind. Im Angebot von floristik21.de lässt sich neben anderen, klassischen Düngemitteln auch Guano entdecken, der je nach Zusammensetzung für bestimmte Pflanzen- und Blumensorten angeboten wird.


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Pflanzgranulat

Pflanzgranulat P wie Paralleltechnik Das Pflanzgranulat stellt eine der wichtigsten Varianten für Nährboden dar und ist hinter klassischer Blumenerde die am häufigsten gewählte Form des Pflanzbodens für unzähligen Blumen und andere Pflanzenarten. Ein Pflanzgranulat besteht dabei aus einer Vielzahl einzelner Körner, die vom Fachhandel in diversen Größenordnungen angeboten werden und hiermit auf die Bedürfnisse unterschiedliche Pflanzengattungen und -arten eingehen. Modernes Pflanzgranulat besteht oftmals aus gebranntem Ton und ähnlich natürlichen Materialien und besitzt dabei durchweg eine poröse, schwammartige Struktur. Der Vorteil des Granulats ist dessen Möglichkeit, Wasser und somit auch beigefügte Nährstoffe dauerhaft in ein Korn des Granulats aufzunehmen und erst im Laufe der Zeit abzugeben. Verschiedene Pflanzenarten wie Sukkulenten oder Orchideen profitieren von diesem Prinzip, da bei diesen Pflanzen eine besonders sensible Abstimmung der Nährstoffe und des Gießwassers nötig ist. Wird hier mit klassischer Blumenerde gearbeitet, erleiden die Pflanzen zunächst eine Überversorgung mit Nährstoffen, diese dringen hiernach jedoch schnell ins weitere Erdreich ein und bieten auf lange Sicht nicht mehr die wichtigen Nährstoffe für die entsprechende Pflanze. Beiden Prinzipien beugt Pflanzgranulat vor, so dass dieses für verschiedene Pflanzenarten faktisch alternativlos für eine erfolgreiche Zucht eingesetzt werden sollte. Das passende Pflanzgranulat für die eigenen Pflanzen in Haus und Garten lässt sich auch bei floristik21.de entdecken.


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