Markiert: Gefäße

Jardiniere

Jardiniere J wie Jugendstil Die Jardiniere ist ein Behältnis für Blumen, das über die Jahrzehnte hinweg immer wieder neue Formen einnahm und als Vorgänger des modernen Blumenkastens bzw. der Pflanzschale angesehen werden kann. Im südwestdeutschen Raum wird die Bezeichnung Jardiniere noch heute für einen einfachen Blumenkasten verwendet, der z.B. auf Balkonen oder Terrassen in spezielle Halterungen eingehangen werden kann. Das Wort selbst stammt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie Gärtnerin, der Begriff soll hiermit die Freiheit andeuten, in diese Pflanzschale ebenso einfach Blumen und andere Pflanzen einsetzen zu können wie in einen richtigen Garten. Vor der Epoche des Jugendstils war die Jardiniere bereits fester Bestandteil in der Inneneinrichtung gehobener Haushalte, wie sie mit echten Blumen oder anderen, kunstvollen Ziergegenständen ausgestattet wurde. Um die Jahrhundertwende und somit in der Blütezeit des Jugendstils wurde die Jardiniere immer häufiger mit echten Blumen gefüllt, die kompakte Form der Schale machte einen einfachen Transport innerhalb der Wohnung möglich. Zu dieser Zeit etabliert sich die Bezeichnung Jardiniere auch für den sogenannten Tafelaufsatz, der sich als Zierschale auf jedem bürgerlichen Essenstisch finden ließ und hier ebenfalls einen ansprechenden Platz für Pflanzen aller Art bot. Varianten aus Silber oder anderen Metallen waren bei ursprünglichen Jardinieren besonders häufig anzutreffen, im Laufe der Zeit entwickelten sich hieraus eher einfache und weniger elegante Pflanzgefäße für den Innenraum.


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Jugendstilvase

Jugendstilvase J wie Jugendstil Als Jugendstilvase wird eine besondere Variante von Blumenvase bezeichnet, die selbst auf ihrer äußeren Fläche florale Motive trägt. Ihren Namen erhält die Vase durch die Epoche des Jugendstils, der Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts die Architektur und Kunst in Europa beeinflusste und hierbei auch das Design zahlreicher Alltagsgegenstände prägte. Auch wenn unter dem Begriff Jugendstil viele künstlerische Strömungen zusammengefasst werden, gehört das Einbinden von floralen Elementen in die Fassaden von Häusern oder Gegenstände des täglichen Lebens zu den markantesten Merkmalen dieser Kunstrichtung. Das Auftragen von Blumen und Blüten auf Vasen lag dabei besonders nahe, da diese Gefäße bereits seit vielen Jahrhunderten zur Dekoration verwendet wurden und Platz für das Hineinsetzen von Blumen boten. Die Jugendstilvase gehört so vor gut einem Jahrhundert zu den wichtigsten Ziergegenständen vieler Haushalte, die bereits ohne Einsetzen von Blumen zu einem echten Schmuckstück wurde. Vasen namhafter Künstler der damaligen Zeit sind heutzutage eher in europäischen Museen zu entdecken, das Interesse am markanten Jugendstildesign hat bis heute jedoch nicht abgenommen und bringt immer wieder Vasen dieser besonderen Art hervor. Kunst und Design haben sich zudem weiterentwickelt und bringen immer wieder neue Vasen hervor, die trotz eines floralen Aufdrucks nicht mehr viel mit den ursprünglichen Jugendstilvasen gemeinsam haben. Unabhängig hiervon sind floral verzierte Vasen auch im 21. Jahrhundert besonders beliebt und lassen sich z.B. preiswert im Onlineangebot von floristik21.de entdecken.


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Pflanzkübel

Pflanzkübel P wie Paralleltechnik Der Pflanzkübel stellt eine größere Variante des klassischen Blumentopfs dar, der mit Vorlieben im Außenbereich eingesetzt wird und in seiner Gestalt oftmals deutlich größer ist als Pflanzgefäße für die eigenen vier Wände. Die meisten Pflanzkübel sind dabei bewusst für den Einsatz auf Balkon, Terrasse oder im Garten gestaltet und bestehen so aus wetterfesten Materialien wie Ton oder Rattan, die ganzjährig in der freien Natur stehengelassen werden können. Die Vielfalt an Blumen und Pflanzen, die in einem Pflanzkübel gezüchtet und gehalten werden können, ist sehr groß und schließt viele Pflanzen mit ein, die sonst eher im Gartengelände ausgesetzt werden. Der Vorteil des Pflanzkübels zeigt sich hier in dessen großer, räumlicher Flexibilität, da die Kübel mühelos in einen anderen Bereich des Gartens oder der Terrasse umgesetzt werden können. Sollte dies aufgrund des zu großen Eigengewichtes oder eines Zusatzgewichtes durch die Pflanze nicht mehr ohne weiteres möglich sein, bietet der Fachhandel Hilfsmittel für einen gezielten Transport wie z.B. Rollwagen und -bretter an. Besonders beliebt ist es hierbei auch, Pflanzkübel nicht in vollem Umfang mit Erde oder Granulat zu füllen, sondern durch einen Einsatz zu begrenzen. Der Raum zwischen Einsatz und dem Rand des Pflanzkübels kann mit deutlich leichteren Füllmaterialien aufgefüllt und so optisch ansprechend gestaltet werden.


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Pflanztrog

Pflanztrog P wie Paralleltechnik Der Pflanztrog stellt eine besonders große Form des Pflanzgefäßes dar und ist in ihrem Grundcharakter mit einem Pflanzkübel zu vergleichen. Ebenso wie dieser kommt ein Pflanztrog hauptsächlich im Außenbereich zum Einsatz und wird hierbei verstärkt in größeren Gartenanlagen eingesetzt; eine Verwendung auf Balkon und Terrasse ist möglich, jedoch unüblich. In seiner Form orientiert sich der Pflanztrog am klassischen Futtertrog für Nutztiere und verfügt demnach über ein langgezogene Gestalt, die ausreichend Platz für mehrere Blumen und Pflanzen bietet. Ähnlich wie beim klassischen Pflanzkübel finden in einem Pflanztrog alle Gartenpflanzen Platz, die über einen geringen oder mittelgroßen Platz für ihr Wurzelwerk angewiesen sind und diesen in großräumigen Trogs vorfinden. Anders als ein Kübel ist der Pflanztrog nicht für einen regelmäßigen Transport ausgelegt und findet bereits durch sein höheres Eigengewicht einen festen Platz in der eigenen Gartenanlage. Da der Trog nicht mobil sein muss, kann dieser auch vollständig mit Erde oder Granulat gefüllt werden und bietet so noch mehr Pflanzen über eine größere Fläche hinweg einen angemessenen Nährboden. Die Entscheidung für einen Pflanztrog treffen viele Gartenfreunde vor allem wegen der ästhetischen Möglichkeit, einzelne Pflanzen des heimischen Gartens besonders stilvoll zur Geltung zu bringen, wobei die Optik des Trogs oftmals nostalgisch wirkt.


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Windlicht

Windlicht W wie Warenpräsentation Als Windlicht wird eine besondere Variante der Laterne bezeichnet, die durch ihre Form auf einen Tisch oder eine andere glatte Fläche gestellt werden kann. Ein Windlicht dient dem Zweck, für eine dauerhafte Beleuchtung durch eine Kerze zu sorgen, die selbst bei Wind und Wetter nicht erlischen soll. Möglich wird dies durch die besondere Außenform des Windlichtes, das z.B. aus robustem Holz oder Kunststoff gefertigt das innen stehende Teelicht oder eine Stumpenkerze schützt und zugleich für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr für die Verbrennungsprozess sorgt. Werden Laternen als hängende Form des Windlichts heute nur noch selten als Lichtspender zum Einsatz gebracht, hat sich das Windlicht als Dekoartikel gehalten und wird gerne in der Herbst- und Winterzeit entzündet. Da hierzulande nicht mehr auf die praktische Funktion von Kerzenlicht vertraut werden muss, wird ein Windlicht ausschließlich zu ästhetischen Zwecken aufgestellt, wobei die Vermarktung durch den Fachhandel in unzähligen Formen erfolgt. Selbst ohne eine eingesetzte Kerze wird ein Windlicht so zu einem dekorativen Artikel, der in unzähligen Haushalten hierzulande entdeckt werden kann. In manchen Varianten verfügt das Windlicht noch über einen zusätzlichen Henkel, so dass neben dessen Aufstellen auch die Möglichkeit zum Aufhängen an die Zimmerdecke gegeben ist.


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