Kategorie: J wie Jugendstil

Suchbegriffe: Jacaranda bis Jugendstil

Jacaranda

Jacaranda J wie Jugendstil Die Jacaranda stellt eine eigene Pflanzengattung mit einigen Dutzend Arten dar, die allesamt zu den Trompetenbaumgewächsen gezählt werden. Die eigenwillige Bezeichnung nimmt dabei auf die Form der Blüten der Jacaranda Bezug, die eine besonders große und ziervolle Gestalt einnehmen und dabei an das gleichnamige Musikinstrument erinnern. Auch wenn es sich bei der Jacaranda um ein klassisches Gehölz handelt, das in freier Natur vor allem in Südamerika anzutreffen ist, wird das Holz sämtlicher Arten kaum wirtschaftlich genutzt. Die Bäume werden somit fast ausschließlich als Zierpflanze geschätzt, die über eine strahlende Einfärbung sämtlicher Blüten in einem tiefen Violett verfügen und in seltenen Fällen weiß erblühen. Die Blüte selbst dauert dabei nur zwei Wochen, wird jedoch als besonders beeindruckend empfunden und sorgt dafür, dass die Jacaranda auf dem benannten Kontinent auch im 21. Jahrhundert intensiv kultiviert wird. Die Jacaranda ist durch ihre Herkunft nicht frostfrei und kann somit in Europa nicht im Außenbereich eingepflanzt werden, allerdings wird die Gattung gelegentlich als Zimmerpflanze vom Fachhandel angeboten. Sollte ein Interesse am Erwerb der Jacaranda bestehen, ist auf eine intensive Sonneneinstrahlung sowie ausreichende Wärme über das ganze Jahr hinweg zu achten. Hierbei sollte nicht mit einer beeindruckenden Blütenpracht gerechnet werden, da die Jacaranda als Zimmerpflanze gehalten nur selten ihre markanten Blütenblätter ausbildet.


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Jardiniere

Jardiniere J wie Jugendstil Die Jardiniere ist ein Behältnis für Blumen, das über die Jahrzehnte hinweg immer wieder neue Formen einnahm und als Vorgänger des modernen Blumenkastens bzw. der Pflanzschale angesehen werden kann. Im südwestdeutschen Raum wird die Bezeichnung Jardiniere noch heute für einen einfachen Blumenkasten verwendet, der z.B. auf Balkonen oder Terrassen in spezielle Halterungen eingehangen werden kann. Das Wort selbst stammt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie Gärtnerin, der Begriff soll hiermit die Freiheit andeuten, in diese Pflanzschale ebenso einfach Blumen und andere Pflanzen einsetzen zu können wie in einen richtigen Garten. Vor der Epoche des Jugendstils war die Jardiniere bereits fester Bestandteil in der Inneneinrichtung gehobener Haushalte, wie sie mit echten Blumen oder anderen, kunstvollen Ziergegenständen ausgestattet wurde. Um die Jahrhundertwende und somit in der Blütezeit des Jugendstils wurde die Jardiniere immer häufiger mit echten Blumen gefüllt, die kompakte Form der Schale machte einen einfachen Transport innerhalb der Wohnung möglich. Zu dieser Zeit etabliert sich die Bezeichnung Jardiniere auch für den sogenannten Tafelaufsatz, der sich als Zierschale auf jedem bürgerlichen Essenstisch finden ließ und hier ebenfalls einen ansprechenden Platz für Pflanzen aller Art bot. Varianten aus Silber oder anderen Metallen waren bei ursprünglichen Jardinieren besonders häufig anzutreffen, im Laufe der Zeit entwickelten sich hieraus eher einfache und weniger elegante Pflanzgefäße für den Innenraum.


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Jubiläum

Jubiläum J wie Jugendstil Als Jubiläum wird ein feierliches Ereignis bezeichnet, das aufgrund der Wiederholung eines bestimmten Datums abgehalten wird. Bei einem Jubiläum wird entweder eine bestimmte Person geehrt oder einem Ereignis gedacht, welches für die Familie, eine Stadt oder sogar die ganze Welt von besonderer Bedeutung ist. Zu den wichtigsten Jubiläen, die im Familienrahmen abgehalten werden, gehören der Geburtstag sowie der Hochzeitstag, eine besondere Rolle spielen hierbei die sogenannten runden Jubiläen, die z.B. zur 25., 50. oder 75. Wiederkehr des entsprechenden Datums gefeiert werden. Im gesellschaftlichen Umfeld abgehaltene Jubiläen sind z.B. Feiern zur Gründung einer Stadt oder der Nationalfeiertag, auch das Gedenken an besondere Leistungen in Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft gehören zu den Ereignissen, zu welchen ein Jubiläum gefeiert wird. Im privaten Bereich hat es sich etabliert, der feiernden Person einen Blumenstrauß oder einen anderen, floristischen Schmuck zu überreichen, im öffentlichen Bereich findet das Niederlegen von Sträußen oder Kränzen an Denkmälern und anderen Monumenten statt. Der Fachhandel bietet für runde Jubiläen spezielle Einstecker für Blumen und Pflanzschalen an, die in Gold oder Silber eingefärbt dem Ereignis eine noch elegantere Note verleihen möchten und den Jubilaren besonders ehren sollen. Einstecker dieser Art können preiswert im vielseitigen Onlineangebot von floristik21.de erworben werden.


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Jubiläumszahl

Jubiläumszahl J wie Jugendstil Als Jubiläumszahl werden Zahlen bezeichnet, die einen besonderen Bezug zu einzelnen Personen und ihrem Lebensalter oder besonderen Ereignissen haben und somit besonders gefeiert werden. Etabliert hat sich dabei in unserem Kulturraum das Feiern sogenannter runder Jubiläumszahlen, beispielsweise Geburtstage, die ein volles Jahrzehnt abschließen. Auch größere Teiler von 100 wie z.B. 25 oder 75 werden besonders gefeiert und als Jubiläum gewertet. Die Bezeichnung Jubiläum ist dabei mehrdeutig und wird im Bezug auf den Geburtstag eines Menschen eher als runder Geburtstag bezeichnet, während echte Jubiläen auf besondere Lebensereignisse wie z.B. das Bestehen einer Firma oder die jahrelange Mitgliedschaft in dieser bezogen werden. Sollte eine Jubiläumszahl gesondert gefeiert werden, hat sich hierzulande das Überreichen von Blumen aller Art etabliert, in denen die jeweilige Jubiläumszahl eingesteckt wird. Zu diesem Zweck bietet der Fachhandel spezielle Einstecker für Blumensträuße oder Pflanzgefäße an, die auf den ersten Blick deutlich machen, für welchen Zweck der jeweilige Blumenschmuck bestimmt ist. Meist sind entsprechende Einstecker mit einem Gold- oder Silberüberzug versehen, um so die besonders feierliche Note des Ereignisses auf edle Weise zu unterstreichen. Entsprechende Einstecker mit Jubiläumszahlen in vielen Größen und Variante lassen sich auch preiswert im Onlinesortiment von floristik21.de finden.


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Judassilberling

Judassilberling J wie Jugendstil Der Judassilberling, auch einjähriges Silberblatt oder Silbertaler genannt, ist eine zur Gattung der Silberblätter gehörende Zierpflanze, die in Mitteleuropa beheimatet ist. Ihre Wurzeln hat sie in Südeuropa, durch gezielte Züchtungen in früheren Jahrhunderten hat sich die Pflanze jedoch an das Klima Mitteleuropas gewöhnt und wird mit Vorlieben im einheimischen Gartenbau und zur Gestaltung von Parkanlagen und privaten Gärten eingesetzt. Ihr Name ist irreführend, da die meisten Arten über zwei Jahre hinweg gedeihen, allerdings bildet die Pflanze im ersten Jahr ausschließlich ihre krautigen Blätter aus, während sie im Folgejahr mit der Bildung von Blüten beginnt. Die meisten Arten bringen große, meist violett gefärbte Kronblätter hervor, in seltenen Fällen werden auch weiße Blütenblätter ausgebildet. Die Pflanze ist mit ihrem wilden Wuchs und krautigen Grundcharakter sowohl für die Bedeckung von größeren Flächen wie als einzelne Zierpflanze geeignet, je nach Art wird der Judassilberling bis zu einen Meter hoch. Die Blüte der Pflanze findet zwischen April und Juni statt, der Judassilberling ist dabei bei vielen Insekten sehr beliebt und findet so auch eine stetige Verbreitung.


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Jugendstil

Jugendstil J wie Jugendstil Der Begriff Jugendstil bezeichnet eine Strömung der Kunst, die Ende des 19. Jahrhunderts bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts anzusiedeln ist und ihre Wurzeln in Mittel- und Nordeuropa hat. Die Begriffsbezeichnung geht auf das deutsche Kulturmagazin Jugend zurück, die Bezeichnung wurde allerdings erst rückwirkend dieser künstlerischen Strömung verliehen. Auch wen der Begriff suggeriert, dass es sich um eine bestimmte Stilrichtung mit eindeutigen Kriterien handelt, fasst die Bezeichnung Jugendstil eher eine Vielzahl von künstlerischen Entwicklungen zusammen, die zur gleichen Zeit in Europa stattfanden. Unabhängig hiervon lassen sich einige Merkmale entdecken, die heute als charakteristisch für den Jugendstil gelten. Hierzu zählen üppige und geschwungene Ornamente, die in der Architektur ebenso wie bei der Gestaltung von Alltagsobjekten Einzug in das zeitgenössische Design gefunden hatten. Auch der Einsatz floraler Elemente zur Dekoration von Häusern, Vasen oder Kleidungsstücken sind für den Jugendstil typisch und werden noch heute durch die moderne Floristik in der Gestaltung von Dekoobjekten übernommen. Blumenmotive, die Möbeln eine besondere Zierde verleihen oder auf Tassen und Tellern aufgedruckt sind, haben in ihrer Machart somit stets ihre Wurzeln im Jugendstil des vorigen Jahrhunderts. In historischen Gebäuden kann der Original-Jugendstil noch heute bewundert werden, Schwerpunkte in Deutschland stellt dabei der süddeutsche Raum, die Region Halle-Leipzig sowie Berlin dar.


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Jugendstilvase

Jugendstilvase J wie Jugendstil Als Jugendstilvase wird eine besondere Variante von Blumenvase bezeichnet, die selbst auf ihrer äußeren Fläche florale Motive trägt. Ihren Namen erhält die Vase durch die Epoche des Jugendstils, der Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts die Architektur und Kunst in Europa beeinflusste und hierbei auch das Design zahlreicher Alltagsgegenstände prägte. Auch wenn unter dem Begriff Jugendstil viele künstlerische Strömungen zusammengefasst werden, gehört das Einbinden von floralen Elementen in die Fassaden von Häusern oder Gegenstände des täglichen Lebens zu den markantesten Merkmalen dieser Kunstrichtung. Das Auftragen von Blumen und Blüten auf Vasen lag dabei besonders nahe, da diese Gefäße bereits seit vielen Jahrhunderten zur Dekoration verwendet wurden und Platz für das Hineinsetzen von Blumen boten. Die Jugendstilvase gehört so vor gut einem Jahrhundert zu den wichtigsten Ziergegenständen vieler Haushalte, die bereits ohne Einsetzen von Blumen zu einem echten Schmuckstück wurde. Vasen namhafter Künstler der damaligen Zeit sind heutzutage eher in europäischen Museen zu entdecken, das Interesse am markanten Jugendstildesign hat bis heute jedoch nicht abgenommen und bringt immer wieder Vasen dieser besonderen Art hervor. Kunst und Design haben sich zudem weiterentwickelt und bringen immer wieder neue Vasen hervor, die trotz eines floralen Aufdrucks nicht mehr viel mit den ursprünglichen Jugendstilvasen gemeinsam haben. Unabhängig hiervon sind floral verzierte Vasen auch im 21. Jahrhundert besonders beliebt und lassen sich z.B. preiswert im Onlineangebot von floristik21.de entdecken.


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Juniperus

Juniperus J wie Jugendstil Der Begriff Juniperus ist die wissenschaftliche Bezeichnung für den Wacholder, der zu den wichtigsten und häufigsten Zypressengewächsen hierzulande gezählt werden muss. Rund um den Globus gibt es mehrere Dutzend Arten des Juniperus, in Europa sind vorrangig der Gemeine Wacholder sowie der Sadebaum anzutreffen. Beliebt ist der Wacholder vor allem durch seinen immergrünen Charakter und den hohen Wuchs, weshalb er im Gartenbau optimal zur Abgrenzung von Grundstücken oder zur Berandung von Feldern zum Einsatz kommen kann. Jeder Juniperus ist dabei ein klassischer Nadelbaum, der im Vergleich zu anderen, einheimischen Bäumen dieser Art seine Zapfen in Form kleiner Beeren hervorbringt. Diese kommen heutzutage verstärkt zur Herstellung alkoholischer Getränke zum Einsatz, bekannte Spirituosen wie Genever oder Gin gehen mit ihrem Grundgeschmack auf das Aroma der Wacholderbeeren zurück. Auch in der Medizin früherer Jahrhunderte hat der Wacholder eine bemerkenswerte Rolle gespielt und wurde als Tee konsumiert, der sich positiv auf die Verdauung auswirken sollte. Für letzte Wirkung findet der Juniperus heute keinen Einsatz mehr, als Zierpflanze gehört er hingegen zu den wichtigsten Erscheinungen in Mitteleuropa, da er sehr pflegeleicht gegenüber anderen Nadelbäumen daherkommt. Die eher karge Gestalt des Nadelbaums hat dafür gesorgt, dass der Wacholder zu einer geschätzten Pflanze bei der Gestaltung von Friedhofsgeländen geworden ist.


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Jute

Jute J wie Jugendstil Jute ist ein faseriges Material, das aus dem Bast der Corchrorus-Pflanze gewonnen wird. Diese gedeiht im natürlichen Umfeld vor allem im feuchtwarmen Klima Südostasiens und bietet mit einer Höhe von mehreren Metern sehr lange Stängel, die folglich eine große Menge an Bast hervorbringen. Schon vor Jahrhunderten wurde mit dem Bastgewebe dieser Pflanzen in Asien gearbeitet und ein erster Vorgänger des heute als Jute bezeichneten Gewebes hergestellt, vor allem der robuste und langlebige Charakter des Materials wurde dabei geschätzt. Bei Jute handelt es sich um eine reine Naturfaser und somit um ein zu 100% biologisch abbaubares bzw. recyclebares Produkt. Aus diesem Grund wird Jute heute in einem deutlich größeren Umfang industriell gezüchtet und verarbeitet und dient hierbei in erster Linie der Fertigung von umweltfreundlichen Textilien. Eine private Verarbeitung der Jutefasern ist hierzulande eher ungewöhnlich, in der industriellen Fertigung spielt Jute jedoch auch in Deutschland eine wichtige Rolle und bringt neben Kleidungsstücken auch Verbundstoffe und textile Hilfsmittel aller Art für den Alltag hervor. Bekannt ist das Material vor allem durch den Slogan „Jute statt Plastik“, welcher der Umweltbewegung in den 1980er Jahren zuzurechnen ist und sich darauf bezog, eher einen ökologischen Tragebeutel aus dem Bastgewebe anstelle einer Plastiktüte zu verwenden.


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