Markiert: Pflanzen

Bambus

Bambus B wie Botanik Bambus bezeichnet eine Süßgrasvariante, die auf dem asiatischen Kontinent beheimatet ist und in vielfältiger Weise zum Einsatz kommen kann. Während der Bambus mit seinen grünen Blättern in seinen heimischen Gefilden vor allem als Nahrung zum Einsatz kommt, sind hierzulande Bambusrohre als dekorative Elemente im öffentlichen Raum wie in der professionellen Floristik anzutreffen. Kleine Varianten des Bambus, die schon früh geerntet wurden, werden zu einer besonderen Zierde in Bouquets oder Blumenschalen, wobei der robuste und witterungsbeständige Charakter des Bambus‘ diesen zu einer idealen Ergänzung von Blumen und anderen Frischwaren macht. In seiner ausgewachsenen Form, die einen Meter oder noch mehr an Größe erreicht, lässt sich der Bambus zur Dekoration des heimischen Gartens oder zur Abgrenzung von Grundstücken einsetzen. Auch als Baustoff wird Bambus mittlerweile sehr geschätzt und kommt als besonders ökologische Substanz bei zahlreichen Projekten des klassischen Hausbaus zum Einsatz. Neben seinem Gebrauch in der Floristik kann der Bambus auch als Brennstoff im heimischen Kamin eingesetzt werden, so dass nach Verblühen eines Bouquets oder einer Pflanzschale dieser natürliche Rohstoff noch sinnvoll zum Einsatz kommen kann.


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Baumwolle

Baumwolle B wie Botanik Baumwolle gehört zu den wichtigsten, textilen Fasern weltweit und stellt eine unerlässliche Grundlage für die moderne Bekleidungsindustrie dar. Baumwolle ist dabei das Produkt der gleichnamigen Pflanze, einem Malvengewächs mit einer hauptsächlichen Verbreitung in den Tropen. Nach der Ernte wird die Baumwolle in verschiedenen Verfahren zu einem dünnen und stabilen Faden versponnen, mit dessen Hilfe sich Textilien aller Art anfertigen lassen und die neben der Herstellung von Kleidung auch Gardinen, Handtücher, Teppiche und viele weitere Artikel des modernen Lebensumfelds hervorbringt. Auch in der Floristik sind Fäden und Stoffelemente aus Baumwolle etabliert und werden so als zusätzliche Accessoires bei der Gestaltung von Blumensträußen oder Pflanzengestecken eingesetzt. Hierbei wird die Baumwolle vor allem wegen ihres natürlichen Charakters und der vertrauten Optik geschätzt, die zudem durch ihre Möglichkeit zur Einfärbung auch optisch passgenau auf die Gestaltung von Bouquets und Gestecken eingehen kann.


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Beetpflanze

Beetpflanze B wie Botanik Mit dem Begriff Beetpflanzen werden in der modernen Floristik sämtliche Pflanzen bezeichnet, die aufgrund ihrer Gestalt einen optimalen Einsatz im heimischen Garten und hier explizit in klassischen Blumenbeeten finden. Die Auswahl an Beetpflanzen ist hierzulande recht groß und ermöglicht es gezielt, kahle und freie Geländestellen mit einer farbenfrohen Auswahl an Blumen zu ergänzen. Mit Vorliebe werden als Beetpflanzen solche gewählt, die über zahlreiche Monate hinweg blühen und hierbei einen eher buschigen oder strauchartigen Charakter besitzen, mit dessen Hilfe durch nur wenige Pflanzen eine größere Fläche abgedeckt werden kann. Wer einen Schwerpunkt auf diesen ästhetischen Aspekt legt, ist mit Rosengewächsen und Stauden als Beetpflanzen gut beraten, jedoch können auch Kräuter oder Zwiebelgewächse gezielt in Form eines Beets angelegt und so in einem räumlich klar abgegrenzten Bereich kultiviert werden. Viele Gartenfreunde entscheiden sich dazu, angelegte Beete ebenfalls auf eine natürliche Weise abzugrenzen und wählen hierfür z.B. den Buchsbaum oder andere Nichtblüher als natürliche Form der Beetgestaltung. Aus der Bezeichnung Beetpflanze lassen sich keinerlei Hinweise über die Pflege und Aufzucht der jeweiligen Gewächse entnehmen, da jede im Beet kultivierbare Pflanze ihre eigenen Ansprüche an Wasser, Sonne und Nährstoffen mitbringt und somit eine individuell abgestimmte Versorgung benötigt.


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Calluna

Calluna C wie Campanula Calluna ist eine Gattungsbezeichnung in der Botanik, die eine Vielzahl von Arten der Heidegewächse zusammenfasst. Zahlreiche dieser Arten finden in Deutschland und anderen Ländern Europas ihren natürlichen Lebensraum, der bekannteste Vertreter der Familie ist die Calluna vulgaris, auch als Heidekraut bekannt. Die meisten Arten der Calluna verholzen und nehmen die Gestalt kleinerer Sträucher oder Büsche ein, die z.B. für die Landschaft der Lüneburger Heide typisch sind. Trotz ihrer robusten und hölzernen Gestalt bilden Calluna farbenfrohe Blüten aus, vorrangig in den Farbtönen Gelb und Rosa. Im Gartenbau und der Floristik sind Arten der Calluna hierzulande besonders beliebt, da sie sich als pflegeleicht erweisen und auch widrigen Witterungen über das Jahr hinweg standhalten. Vor allem für wilde Gartenanlagen und Freiflächen ist die Calluna geeignet, eine Anzucht in den eigenen vier Wänden ist hingegen unüblich. Neben ihrem Einsatz als Zierpflanze werden die meisten Arten im Umfeld von Imkereien geschätzt, da viele von ihnen über einen sehr süßen Nektar verfügen und diesen an Bienen weitergeben können. Produkte wie der namhafte Heidehonig entstehen daher im Regelfall aus dem Nektar der Calluna und weiterer Blühpflanzen mitteleuropäischer Heidelandschaften.


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Clematis

Clematis C wie Campanula Clematis ist die lateinische Bezeichnung für die Waldreben, die mit
mehreren Hundert Arten sowohl in Mitteleuropa wie auf anderen
Kontinenten mit einem gemäßigten Klima und klassischen Waldgebieten
gedeihen. Der Name der Gattung Clematis leitet sich aus der griechischen
Bezeichnung für die Sprossachse einer Pflanze her und betont so das
markanteste Elemente in der Anatomie der Pflanze. Die meisten Arten der
Clematis verfügen über eine verholzende Achse, die strauchartig
emporwächst und hierbei sehr große Blüten hervorbringt, die über die
Größe zahlreiche Zierpflanzen und Schnittblumen hinausgehen. Die hohe
Anzahl von Arten lässt keine einheitliche Beschreibung der Blüten zu,
die in zahlreichen Farben und verschiedenen Formen die Wälder und Felder
Europas verschönern. Am häufigsten anzutreffen sind weiße und violette
Variante, die Sternform dominiert die Optik der meisten Blüten dieser
Pflanzengattung. In den letzten Jahrzehnten hat die Clematis auch im
Gartenbau und der klassischen Floristik ihren Einsatz gefunden, wobei
dies vor allem der gezielten Zucht robuster Hybriden zu verdanken ist.
Diese finden durch ihre wenig anspruchsvolle Lebensweise ihren Platz in
wilden Gartenanlagen, entlang von Hauswänden sowie überall dort, wo
durch Sträucher leere Gartenbereiche einfach verschönert werden sollen.
Durch die große Varianz in Blütenform und -farbe ist für nahezu jeden
Geschmack die passende Clematis für den Außenbereich zu finden.


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Duftpflanzen

Duftpflanzen D wie Dekoblumen Duftpflanzen ist eine Sammelbezeichnung für alle Blumen und sonstigen Pflanzen, die ein mehr oder weniger starkes Aroma absondern und dieses auch noch im getrockneten Zustand beibehalten. Neben zahlreichen Blumenarten, die eher einen dezenten Eigenduft besitzen und so vielen Blumenfreunden ein weiteres Argument für den Ankauf liefern, sind vor allem Kräuter zu den Duftpflanzen zu zählen. Diese kommen sowohl in der Küche zum Einsatz und verleihen Speisen neben einem markanten Geruch auch einen besonderen Geschmack, zudem werden Duftpflanzen auch in Duftsäckchen eingesetzt, um durch ihr Aroma bestimmte Effekte zu erzielen. Neben der Verbreitung eines Wohlgeruchs in Innenräumen übernehmen Duftpflanzen hierbei auch praktische Aufgaben, beispielsweise die Abwehr von Kleidermotten durch den Duft von Lavendel. Das Pflanzen dieser Art überhaupt ein Aroma besitzen, das in den meisten Fällen von Menschen als neutral oder angenehm empfunden wird, dient dem Anlocken von Insekten zur Fortpflanzung. Neben bunten Farben als Attraktor für Bienen oder Schmetterlinge sind es vor allem Düfte, auf die Tiere wie wir Menschen reagieren und die so einen ganz praktischen Zweck für den Arterhalt unzähliger Pflanzen erfüllen.


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Epiphyten

Epiphyten E wie Euphorbie Als Epiphyten werden sämtliche Pflanzenarten bezeichnet, die sich für eine epiphytische Lebensweise entschieden haben, d.h. auf anderen Pflanzen wachsen. Epiphyten profitieren durch diese Lebensweise als Landpflanzen von einem stärkeren Lichteinfall, der zur Photosynthese beiträgt und die Pflanzen zudem besser mit Licht und Wasser versorgt. Zu den bekanntesten Epiphyten hierzulande zählen zahlreiche Waldmoose, die auf dem feuchten und dunklen Boden nur selten eine ausreichende Lichtversorgung erhalten und deshalb am Stamm von Bäumen wachsen. Auch verschiedene Pilzarten nutzen die epiphytische Lebensweise und siedeln sich an Bäumen und anderen Gehölzen an. Dem Vorteil, den Epiphyten hierdurch erhält, steht der Nachteil eines potenziellen Kontaktverlustes zum Erdboden gegenüber, was zu einer Unterversorgung der Pflanze mit Nährstoffen führt, die im Erdreich zu finden sind. Epiphyten zeichnen sich neben ihrem besonderen Wachstum noch über weitere, botanische Fähigkeiten aus, die ihrer individuellen Lebensweise besonders entgegenkommen. Zu nennen ist explizit die Ausbildung von Bromelien, um Wasser auf der Blattoberfläche gezielt einzuspeichern bzw. die Bromelien in Zeiten größerer Trockenheit wieder zu öffnen. Die Lebensweise der Epiphyten ist gegenüber den Pflanzen, auf denen sie sich angesiedelt haben, weder als parasitär noch als symbiotisch anzusehen, vielmehr liegt in den meisten Fällen eine neutrale Koexistenz z.B. von Bäumen und ihren Moosen vor.


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Epiphytisch

Epiphytisch E wie Euphorbie Epiphytisch ist eine Eigenschaft von Pflanzen, die sich bei gegebener Möglichkeit andere Pflanzen als Lebensraum suchen, um auf diesen zu wachsen. Die epiphytische Lebensweise ist dabei nur selten von einer Symbiose geprägt, d.h. die besetzte Pflanze profitiert nicht zwingend von seiner aufgesetzten Pflanze oder umgekehrt. In der freien Natur lassen sich epiphytische Pflanzen hauptsächlich in der Gestalt von Moosen entdecken, die auf Bäumen und sogar leblosen Objekten wie Steinen gedeihen. Auch im Meer ist die epiphytische Lebensweise von zahlreichen Algenarten bekannt, die sich auf Seegräsern oder anderen Lebewesen des Meeres niederlassen. In den meisten Fällen haben sich epiphytische Pflanzen evolutionär zu dieser besonderen Art des Lebens entschieden, um besser von Licht und Sauerstoff profitieren zu können. Gerade diese Elemente sind auf dem dunklen und feuchten Waldboden bzw. in den Tiefen des Meeres deutlich schwieriger zu erlangen als auf anderen Grünpflanzen, die selbst von Sauerstoff und Licht profitieren und deshalb gedeihen. Die epiphytische Lebensweise bringt für diese Pflanzen allerdings auch Risiken mit sich, da schlimmstenfalls ein kompletter Verlust des Kontaktes zum Erdboden stattfindet und damit keine ausreichende Nährstoffversorgung über die Erde mehr gegeben ist.


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Farne

Farne F wie Farbdreiklang Der Begriff Farne umfasst eine bestimmte Pflanzenfamilie, die fast alle Arten der sogenannten Gefäßsporenpflanzen umfasst. Farne sind reine Grünpflanzen und bilden eigenständig keine Blüten aus, in der einheimischen Natur sind sie vor allem auf feuchten Waldböden zu finden und profitieren hier von einem dunklen und humiden Umfeld. Auch in der Floristik spielen Farne in zahlreichen Arten eine Rolle und werden mit Vorliebe als Beiwerk für Blumensträuße ausgewählt. Durch ihre Liebe zur Feuchtigkeit kommen Farne im klassischen Blumenwasser gut zum Einsatz und halten unter diesen Bedingungen besonders lange frisch. Die fächerförmige Gestalt der Blätter zahlreicher Farne wird zudem von den meisten Menschen als ästhetisch gefunden, so dass diese kunstvolle Form die einfachen Blumenstile anderer Pflanzen in einem professionellen Blumenstrauß zu verdecken weiß. Die Familie der Farne selbst ist sehr groß und seit unzähligen Millionen Jahren auf der Erde etabliert, nur ein sehr geringer Teil der heute bekannten Farne kommt dabei in der Floristik zum Einsatz und wird speziell für diesen Zweck auch kommerziell kultiviert.


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Floral

Floral F wie Farbdreiklang Floral ist das Adjektiv zu Flora und bezieht sich so stets auf bestimmte Pflanzen bzw. das Pflanzenreich im Gesamten. Auf die Floristik leitet sich aus diesem Begriff her und befasst sich mit der kunstvollen Gestaltung und Präsentation von floralen Elementen wie Blumen, Gräsern und anderen Pflanzen. Der Begriff Floral leitete sich von der römischen Göttin der Blumen, Flora, ab und wird trotz seiner allgemeinen Bedeutung heutzutage vor allem dann verwendet, wenn auf die Gestaltung mit Blumen oder farbenfrohen, blühenden Gewächsen hingedeutet werden soll. Floraler Schmuck kommt in den eigenen vier Wänden ebenso wie auf der Terrasse und im Garten zum Einsatz, die florale Gestaltung von Räumen und Fahrzeugen ist bei feierlichen Anlässen wie einer Hochzeit ebenfalls üblich. Eine Vielfalt von floralen Erzeugnissen, die sich zudem mit anderen Objekten des modernen Dekobereichs kombinieren lassen, können auch im Onlinesortiment von floristik21.de zu preiswerten Konditionen erworben werden und helfen professionellen Floristikbetrieben wie Privatkunden dabei, eine florale Verschönerung von Wohnung und Geschäftsräumen vorzunehmen.


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Freilandpflanze

Freilandpflanze F wie Farbdreiklang Der Begriff Freilandpflanze bezeichnet sämtliche Pflanzenarten, die besser für eine Zucht und Haltung außerhalb von Wohnungen geeignet sind und so perfekt mit dem einheimischen Klima zurechtkommen. Die Bezeichnung Freilandpflanze ist etwas irreführend, da je nach Lebensraum und Kontinent völlig verschiedene Bedingungen vorliegen, die einem Wachstum in freier Natur förderlich sind. Eine Freilandpflanze, die in der offenen Wüstensteppe gedeiht, wird daher nicht als Freilandpflanze in Europa heranwachsen können und ist auf das warme und trockene Klima von Innenräumen angewiesen. Die Bezeichnung Freilandpflanze ist dennoch im modernen Gartenbau etabliert und bezieht sich dabei ausschließlich auf Pflanzen, die Käufer im jeweiligen Land in ihren Garten bzw. auf ihre Terrasse stellen können. Beim Erwerb einer Freilandpflanze kann davon ausgegangen werden, dass diese Wind und Witterung im Außenbereich gewappnet ist und so über mehrere Jahre hinweg den eigenen Garten bereichern kann. Unabhängig hiervon sollte jedoch eine abgestimmte Pflege und Zucht erfolgen, damit z.B. durch nährstoffoptimierte Böden und ausreichend Gießwasser die Entwicklung der Freilandpflanze begünstigt wird.


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Garten

Garten G wie Gartenkultur Der Begriff Garten bezeichnet ein freies Landstück, dass durch den gezielten Eingriff des Menschen und dessen Bepflanzung zu einer kultivierten oder sogar ästhetischen Herrichtung wird. Auch wenn das Überlassen einer Freifläche ohne Eingriff von außen – hierzulande auch unter dem Begriff wilder Garten bekannt – als Gartenanlage im engeren Sinne gesehen werden kann, wird im Regelfall von einer gezielten Herrichtung eines Gartens ausgegangen. Der Garten grenzt sich hierbei zudem von einem Feld ab, dass eher der Aufzucht von Gemüse, Obst und anderen Nutzpflanzen dient und somit die kommerzielle Nutzung in den Vordergrund stellt. Bei einem privaten Garten steht hingegen der ästhetische Aspekt im Vordergrund, auch wenn dies nicht eine Ernte von Obst und Gemüse in einem überschaubaren Rahmen für den privaten Bedarf ausschließt. Über viele Epochen hinweg und oft im engen Bezug zu diversen Kulturen stehend, werden Gärten nicht alleine durch die gezielte Bepflanzung hergerichtet, sondern können auch kleine Gebäude oder kunstvolle Objekte beinhalten. Auch zum wissenschaftlichen Zweck werden Gärten in Deutschland und der Welt geführt, um hier durch Schautafeln mehr über die Botanik im Allgemeinen sowie den jeweils angepflanzten Blumen und Pflanzen im Speziellen erfahren zu können.


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Gehölze

Gehölze G wie Gartenkultur Der Begriff Gehölze fasst eine Vielzahl von Pflanzen bzw. Pflanzenfamilien zu haben, die sich alle durch die Verholzung ihres Stiels mit ihrem fortschreitenden Wachstum auszeichnen. Im Vergleich zu Blumen und anderen, nicht verholzenden Pflanzen verfügen Gehölze über eine deutlich längere Lebensdauer, zahlreiche Baumarten erreichen eine Lebensdauer von vielen Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten. Neben Bäumen werden auch Sträucher und Lianen zu den Gehölzen gezählt, auch wenn hier die verholzenden Äste einen deutlich dünneren Durchmesser besitzen als Bäume. In den allermeisten Fällen vermehren sich Gehölze über die klassische Aussaat von Samen, diese können in einfacher Kernform wie beim Apfelbaum ebenso wie in Spezialformen wie bei Eicheln oder Bucheckern vorliegen. Einige wenige Farnarten verholzen ebenfalls und müssen somit zu den Gehölzen gezählt werden, auch wenn es sich bei ihnen nicht um Samenpflanzen handelt. In der klassischen Floristik spielen Gehölze eher eine untergeordnete Rolle, da in Blumensträußen und Bouquets im Regelfall keine Kombination aus Schnittblumen und Gehölzen vorgenommen wird. Für Gestecke und Gebinde sind Gehölze jedoch von größerer Bedeutung, da die verholzten Äste hier für eine größere Stabilität sorgen und selbst in die Herstellung von Gestecken eingebunden werden können, z.B. bei naturbelassenen Kränzen.


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Gewachsene Form

Gewachsene Form G wie Gartenkultur Die sogenannte Gewachsene Form ist eine Gestalt von Blumen und Pflanzen aller Art, bei der kein oder nur ein sehr geringes Eingreifen durch den Menschen vollzogen wird. Die gewachsene Form ist somit eine rein natürliche Form der jeweiligen Pflanzen, die beim Wachstum ihrer selbst überlassen sind. Die gewachsene Form ist durchweg in der freien Natur zu finden, im Gartenbau bzw. der Floristik ist diese Freiheit beim Wachstum jedoch seltener anzutreffen. Hier steht eher das gezielte Eingreifen durch einen Gärtner oder Floristen im Vordergrund, wobei dies nicht nur aus ästhetischen Gesichtspunkten vollzogen wird und Pflanzen durch den Eingriff des Menschen in eine harmonische und ansprechende Gestalt gebracht werden sollen. Oftmals hat die gewachsene Form einer Pflanze Schwierigkeiten, sich auf immer neue Witterungen oder eine zwischenzeitlichen Nährstoffmangel einzustellen, die Folge ist ein langsames Absterben von Teilen bzw. der Gesamtheit der Pflanze. Wird durch den Menschen in die gewachsene Form eingegriffen, lassen sich verwelkte Blüten oder abgestorbene Pflanzenteil gezielt entfernen, was die jeweilige Pflanze entlastet und so die Chance auf ein längeres und gesundes Leben erhöht.


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Goldrute

Goldrute G wie Gartenkultur Die Goldrute ist eine artenreiche, Blüten bildende Pflanze, die rund um den Globus anzutreffen ist. Ihren Namen erhält die Goldrute durch den strahlend gelben Charakter ihrer Blüten, die in kleinen und zahlreichen Blüten aus der krautigen Pflanze emporwachsen und ihr einen besonderen, optischen Charakter verleihen, der in dieser Form kaum von mitteleuropäischen Pflanzen geboten wird. Auch wenn sich einige Arten der Goldrute ausschließlich in Europa und Asien finden lassen, ist der Großteil dieser Blumenart in der freien Natur Nordamerikas beheimatet, durch gezielte Züchtungen jedoch längst auch in Europa in unzähligen Facetten zu erwerben. Für die Ökologie in Nordamerika sowie im geringen Maße auch in Europa nehmen Goldruten eine besondere Bedeutung ein, da sie als Futterpflanzen für verschiedene Insekten dienen. Zudem sind Goldruten einer sehr beliebte und farbenfrohe Wahl unter Allergikern, da sich die schweren Pollen der Pflanze nicht frei in der Luft verteilen können und somit keinen Heuschnupfen auslösen.


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