Kategorie: G wie Gartenkultur

Suchbegriffe: Garten bis Grabgesteck

Garten

Garten G wie Gartenkultur Der Begriff Garten bezeichnet ein freies Landstück, dass durch den gezielten Eingriff des Menschen und dessen Bepflanzung zu einer kultivierten oder sogar ästhetischen Herrichtung wird. Auch wenn das Überlassen einer Freifläche ohne Eingriff von außen – hierzulande auch unter dem Begriff wilder Garten bekannt – als Gartenanlage im engeren Sinne gesehen werden kann, wird im Regelfall von einer gezielten Herrichtung eines Gartens ausgegangen. Der Garten grenzt sich hierbei zudem von einem Feld ab, dass eher der Aufzucht von Gemüse, Obst und anderen Nutzpflanzen dient und somit die kommerzielle Nutzung in den Vordergrund stellt. Bei einem privaten Garten steht hingegen der ästhetische Aspekt im Vordergrund, auch wenn dies nicht eine Ernte von Obst und Gemüse in einem überschaubaren Rahmen für den privaten Bedarf ausschließt. Über viele Epochen hinweg und oft im engen Bezug zu diversen Kulturen stehend, werden Gärten nicht alleine durch die gezielte Bepflanzung hergerichtet, sondern können auch kleine Gebäude oder kunstvolle Objekte beinhalten. Auch zum wissenschaftlichen Zweck werden Gärten in Deutschland und der Welt geführt, um hier durch Schautafeln mehr über die Botanik im Allgemeinen sowie den jeweils angepflanzten Blumen und Pflanzen im Speziellen erfahren zu können.


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Gartenkultur

Gartenkultur G wie Gartenkultur Der Begriff Gartenkultur bezeichnet die Herrichtung von Gärten nach praktischen und ästhetischen Gesichtspunkten, wobei die Kultivierung der gegebenen Felder und Grünflächen bestimmten Konzepten folgt. In diesem Sinne kann nicht von einer einfachen Gartenkultur gesprochen werden, vielmehr ist eine sehr individuelle Gestaltung von Gartenanlagen möglich, die auch von den gesellschaftlichen Kulturen und Epochen der Vergangenheit erheblich geprägt wurde. Wer selbst einen Garten kultivieren möchte, entscheidet sich im ersten Schritt für die Einrichtung eines Nutz- oder Ziergartens. Im ersten Fall steht vor allem der Ertrag bei Ernten von Obst und Gemüse im Vordergrund, bei einem Ziergarten werden eher ästhetische Gesichtspunkte bei der Gartengestaltung verfolgt, wobei hier durch die gezielte Züchtung seltener Pflanzen und ihr Vertrieb auch ein gewisser Nutzwert vorhanden ist. Zur Gartenkultur gehört zusätzlich die Auseinandersetzung mit Kriterien der Farben- und Formenlehre, um die eigenen Anbauflächen nicht wild und ungeordneten zu kultivieren. Um einen möglichst großen Erfolg mit einem Nutz- oder Ziergarten verzeichnen zu können, sollte das vorhandene Gartengelände kritisch überprüft und z.B. nach Kriterien wie Sonneneinstrahlung oder Beschaffenheit des Bodens analysiert werden. Eine moderne Gartenkultur umfasst neben all diesen natürlichen Elementen auch eine ästhetische Gestaltung der Gartenfläche, in der auch der Mensch seinen Platz findet und die Nähe zur Natur genießen kann.


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Gärtner

Gärtner G wie Gartenkultur Der Begriff Gärtner bezeichnet im deutschen Sprachgebrauch sowohl einen Ausbildungsberuf wie auch die private, nicht kommerzielle Tätigkeit, eine private Gartenanlage zu pflegen und zu kultivieren. Der Gartenbau ist hierbei eng mit der Entwicklung des landwirtschaftlichen Sektors in Deutschland verbunden, noch vor wenigen Jahrhunderten waren die meisten Bewohner ländlicher Regionen Gärtner und führten ihren Lebensunterhalt sowie die Versorgung mit Lebensmitteln über ihre Eigenschaft als Kleinbauer aus. Da die kommerzielle Bedeutung der eigenen Gartenarbeit im modernen Lebensumfeld in den Hintergrund geraten ist und durch Supermärkte die eigene Kultivierung von Nahrungsmitteln nicht mehr nötig ist, wird der Gärtner heute eher im floristischen bzw. botanischen Sinne verstanden, der eine private oder öffentliche Gartenanlage pflegt und so zu einer ästhetischen Bereicherung seines Umfeldes beiträgt. Sämtliche Tätigkeiten, die hierbei eine Rolle spielen, können im Rahmen einer dreijährigen Ausbildung in Deutschland erlernt und anschließend als handwerklicher Lehrberuf ausgeübt werden. Im heutigen Arbeitsumfeld kommen Gärtner dabei in Gartencentern oder kleinen Gärtnereibetrieben, in Friedhofsgärtnereien sowie in Baumschulen zum Einsatz. Auch beim Anbau von Nutzpflanzen aller Art werden Gärtner neben klassischen Landwirten benötigt, z.B. beim Anbau von Obstbäumen oder Stauden. Wer als Auszubildender eher ästhetische und kreative Vorlieben in sein Berufsleben mit einbringen möchte, kann zudem einen eher floristischen Schwerpunkt in seiner Arbeit anstreben.


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Gärtnermeister

Gärtnermeister G wie Gartenkultur Der Begriff Gärtnermeister ist eine deutsche Berufsbezeichnung, die über den klassischen Lehrberuf des Gärtners hinausgeht und hierbei die höchste Ausbildungsstufe des Berufes darstellt. Um als Gärtnermeister tätig werden zu können, ist zunächst die dreijährige Berufsausbildung als Gärtner sowie eine mehrjährige Tätigkeit im entsprechenden Arbeitsumfeld notwendig, um auf berufliche Erfahrungen in dieser Branche zurückgreifen zu können. Hierbei ist es unerheblich, in welchem Bereich der Ausgebildete zum Einsatz kommt und ob dieser in seinem beruflichen Alltag eher einen Schwerpunkt gesetzt hat, z.B. in einer Baumschule oder beim Anbau von Stauden- oder Obstpflanzen. Im Unterschied zu einem einfachen Gärtner erwirbt der Gärtnermeister in seiner ergänzenden Ausbildung zusätzliches Wissen aus Fachbereichen, die nicht unmittelbar mit Bereichen wie Garten- und Landschaftsbau zu tun haben. Hierzu zählen im heutigen Berufsleben vor allem betriebswirtschaftliche Kenntnisse, die einen Gärtnermeister dazu befähigen, selbstständig einen eigenen Betrieb wie eine Baumschule, eine Friedhofsgärtnerei oder einen Fachmarkt für Garten- und Pflanzenartikel zu führen. Auch wenn diese Form der Selbstständigkeit individuell nicht angestrebt wird, sorgt die Weiterbildung zum Gärtnermeister für bessere Gehaltsaussichten, falls die Anstellung in einem größeren Gartenbauunternehmen angestrebt wird. In den meisten Fällen wird die Ausbildung zum Gärtnermeister berufsbegleitend durchgeführt, um so theoretische und praktische Kenntnisse dauerhaft miteinander zu vereinen.


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Gebinde

Gebinde G wie Gartenkultur Als Gebinde wird eine Zusammenstellung von Blumen und anderen Grünpflanzen bezeichnet, die durch einen Floristik nach ästhetischen Kriterien zusammengestellt und im Regelfall mit Blumenbinderdraht zusammengebunden werden. Das Gebinde stellt somit eine Sonderform des klassischen Blumenstraußes dar, wobei hier einzelne Schnittblumen meist nicht mit einem Draht zusammengehalten werden und sich somit frei in einer Blumenvase entfalten können. Bei einem Gebinde spielt es für den Gärtner bzw. Floristen eine wesentliche Rolle, dass die zusammengestellten Pflanzen ihre optische Form beibehalten, sowie diese durch ihren Erzeuger geplant wurde. Eine wichtige Rolle spielt das Gebinde bei der Herstellung von Blumenschmuck, der einer Bewegung ausgesetzt ist und nicht in Ruhe in geschlossenen Räumen aufgestellt wird. Beispielsweise zu nennen ist der Fahrzeugschmuck bei einer Hochzeit oder der Trauer- und Grabschmuck, der über Tage hinweg in einer festen Form eine Grabstätte schmücken soll. Kränze und ähnliche Gestecke können durch ihre Machart auch als Abwandlung von Gebinden angesehen werden, allerdings verfügen diese floristischen Kunstobjekte über eine physische Grundlage, die beim klassischen Gebinde nicht vorliegt. Die moderne Floristik bietet Gebinde nicht alleine aus Schnittblumen und Grünpflanzen an, sondern hält auch Gebinde aus Trockenblumen und weiteren Dekoelementen zum Kauf bereit.


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Gedenkfloristik

Gedenkfloristik G wie Gartenkultur Mit Gedenkfloristik wird ein bestimmtes Gebiet der heutigen Floristik bezeichnet, die sich mit der Erstellung von Blumenschmuck für Trauerfeiern, Begräbnisse und Kondolenzempfänge befasst. Seit vielen Jahrhunderten ist es nicht nur in Deutschland üblich, beim Ableben eines Menschen diesen auf festliche Weise zu bestatten und hierbei durch einen farblich dezenten Blumenschmuck eine lebhafte Komponente in das traurige Ereignis hineinzubringen. Aus dieser Tradition heraus haben sich bestimmte Elemente in der Gedenkfloristik gefestigt, die beim Schmücken von Särgen und Gräbern ebenso wie bei der Gestaltung von Räumlichkeiten zum Einsatz kommen. Hierzulande sind vor allem Gestecke und Kränze als Schmuck für das frische Grabmal etabliert, wobei hier neben Blühpflanzen auch Gehölze und andere, farblich gedeckte Zierelemente mit eingebunden werden. Ebenso ist es üblich, Fransen und Bänder in einen Trauerkranz mit einzuweben oder -stecken, mit denen dem Verstorbenen eine letzte Botschaft auf dem Weg ins Totenreich geschenkt werden kann. Verschiedene Blumen und Farbgebungen spielen in der Trauerfloristik eine wesentliche Rolle, beispielsweise weiße Lilien oder Nelken. Auf Wunsch der Trauergemeinde bzw. der direkten Hinterbliebenen kann man sich bei der Gestaltung von Grab und Trauerräumen auch gegen diese Tradition entscheiden und einen eher farbenfrohen Blumenschmuck wünschen. In diesem Fall ist es die Herausforderung in der Trauerfloristik, weiterhin passende Elemente der floralen Gestaltung zu finden.


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Gehölze

Gehölze G wie Gartenkultur Der Begriff Gehölze fasst eine Vielzahl von Pflanzen bzw. Pflanzenfamilien zu haben, die sich alle durch die Verholzung ihres Stiels mit ihrem fortschreitenden Wachstum auszeichnen. Im Vergleich zu Blumen und anderen, nicht verholzenden Pflanzen verfügen Gehölze über eine deutlich längere Lebensdauer, zahlreiche Baumarten erreichen eine Lebensdauer von vielen Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten. Neben Bäumen werden auch Sträucher und Lianen zu den Gehölzen gezählt, auch wenn hier die verholzenden Äste einen deutlich dünneren Durchmesser besitzen als Bäume. In den allermeisten Fällen vermehren sich Gehölze über die klassische Aussaat von Samen, diese können in einfacher Kernform wie beim Apfelbaum ebenso wie in Spezialformen wie bei Eicheln oder Bucheckern vorliegen. Einige wenige Farnarten verholzen ebenfalls und müssen somit zu den Gehölzen gezählt werden, auch wenn es sich bei ihnen nicht um Samenpflanzen handelt. In der klassischen Floristik spielen Gehölze eher eine untergeordnete Rolle, da in Blumensträußen und Bouquets im Regelfall keine Kombination aus Schnittblumen und Gehölzen vorgenommen wird. Für Gestecke und Gebinde sind Gehölze jedoch von größerer Bedeutung, da die verholzten Äste hier für eine größere Stabilität sorgen und selbst in die Herstellung von Gestecken eingebunden werden können, z.B. bei naturbelassenen Kränzen.


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Gerbera

Gerbera G wie Gartenkultur Die Gerbera ist eine Zierblume, die zur Familie der Korbblütler gezählt wird und eine der beliebtesten Pflanzen der weltweiten Floristik überhaupt darstellt. Die Gerbera ist ursprünglich in Afrika beheimatet, findet jedoch auch auf allen anderen Kontinenten einen ansprechenden Lebensraum vor und stellt so bei der Züchtung im Vergleich zu anderen Zierpflanzen eher geringe Ansprüche. Unter Blumenfreunden wird die Gerbera vor allem wegen ihrer großen und farbenfrohen Blüte geschätzt, die Blütenstände in Korbform locken zudem zahlreiche Insekten an und vereinfachen der Pflanze ihre Vermehrung. Die Stängel der Gerbera verfügen über keinerlei Blätter und machen diese Blumensorte somit zu einer optimalen Wahl für Blumensträuße aller Art, auch die botanische Verträglichkeit mit anderen Schnittblumen in einer Vase ist hervorragend. Durch gezielte Züchtungen, die bereits vor einem Jahrhundert vorangetrieben wurden, können Gerbera heute in faktisch allen gängigen Farbvarianten erworben werden und machen es so Blumenfreunden besonders einfach, diese Schnittblume in eigene Sträuße und Bouquets einzubinden. Durch den sehr großen Blütenstand werden Gerbera dabei oft als Hauptblume in Sträußen eingesetzt, welche die wesentliche Farbgebung des gesamten Bouquets vorgeben.


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Gestaltungsart

Gestaltungsart G wie Gartenkultur Die Gestaltungsart nimmt in der Floristik eine wesentlich Rolle ein und fasst sämtliche Formen zusammen, die ein Gebinde, Strauß oder Gesteck einnehmen können. In die zu bevorzugende Gestaltungsart sind zahlreiche Faktoren einzubinden, die in der Ausbildung zum Floristen eine Rolle spielen und eine individuelle Herangehensweise an die jeweiligen Kundenwünsche ermöglichen. Wesentlich für die Gestaltung ist zunächst der Anlass, für den ein Blumenschmuck gewünscht wird. Feierliche Ereignisse wie ein Geburtstag oder Jubiläum legen die Zusammenstellung von Blumen in Form großer Sträuße und Bouquets nah, in der Trauerfloristik sind hingegen Kränze zum Auflegen auf eine Grabstätte etabliert. Ist der Anlass für den Blumenschmuck klar, stehen weiterhin verschiedene Formen und Gestalten zur Wahl, mit denen ein ansprechender Blumen- oder Pflanzenschmuck zusammengestellt werden kann. Hierbei ist vor allem auf eine angemessene Größe bzw. das Volumen des Blumenschmucks zu achten, um mit diesem eher dezent zu schmücken oder einen echten Hingucker zu erstellen. Sind diese Elemente der Gestaltungsart festgelegt, ist über die Wahl der jeweiligen Blumen sowie geeigneter Farben und Blütenformen nachzudenken, wobei Aspekte der Farbenlehre klassischerweise nicht zur Gestaltungsart hinzugerechnet werden. Kulturell bedingt weichen die Gestaltungsarten in der Floristik erheblich voneinander ab, ein markantes Beispiel ist das japanische Ikebana.


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Gestaltungslehre

Gestaltungslehre G wie Gartenkultur Die Gestaltungslehre ist eine der wichtigsten Elemente der floristischen Ausbildung und gemeinsam mit der Farben- und Formenlehre die Grundlage für die Gestaltung von Arrangements aus Blumen und Pflanzen. Während die Themen Farben und Formen eher als absolute Grundlagen zu sehen sind und in die Gestaltung von Sträußen, Kränzen und Bouquets einspielen, reicht die Gestaltungslehre inhaltlich weiter und fasst viele Elemente verwandter Disziplinen zusammen. Grundsätzlich geht es in der Gestaltungslehre darum zu erkennen, welche künstlerischen Möglichkeiten des Arrangierens von Blumen und Pflanzen überhaupt existieren und zu welchen Zwecken sich diese jeweils anbieten. Die Gestaltungslehre nimmt dabei stärker auf die praktischen Handgriffe eines Floristen Bezug und macht mit allen Handgriffen vertraut, wie Blumen und Gestecke zusammenzubinden sind und welche Arbeitsschritte zu welchen Effekten in der Gestaltung führt. Unerlässlich sind hierbei Kenntnisse über die verschiedenen Blumen- und Pflanzenarten, mit denen ein Florist arbeitet, um eine optimale Pflege für einen langlebigen Charakter des Blumenschmucks sicherzustellen. Letztlich geht es in der Gestaltungslehre auch darum, die Kreativität des Floristen zu wecken und so bewusst von etablierten Regeln abzuweichen, um eigene Ideen in die Gestaltung des Blumen- und Pflanzenschmucks einzubinden. Dies lässt sich auch im privaten Bereich als Hobby in einfacher Weise betreiben, zahlreiche Zierelemente zum Ausprobieren der eigenen Kreativität lassen sich im Onlineangebot von floristik21.de entdecken.


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Gestaltungsprinzipien

Gestaltungsprinzipien G wie Gartenkultur Unter dem Begriff Gestaltungsprinzipien werden alle Methoden zusammengefasst, die in der Floristik zum Einsatz kommen und dabei helfen, Blumensträuße, Bouquets oder Kränze nach ästhetischen und handwerklichen Maßstäben ansprechend zu gestalten. Die verschiedenen Gestaltungsprinzipien orientieren sich dabei nicht alleine nach der Farben- und Formenlehre, die über die Ausbildung zum Gärtner oder Floristen vermittelt wurden, sondern machen es jedem Ausführenden auch möglich, bei der Gestaltung eigene Vorlieben mit einzubinden und so eine individuelle Kreativität unter Beweis zu stellen. In Deutschland und anderen Ländern Europas orientieren sich die Gestaltungsprinzipien der Floristik vor allem an traditionellen Mustern und Vorstellungen, wie Blumen und andere Pflanze zu gestalten sind. Die Gestaltungsprinzipien, die für Sträuße der Trauerfloristik angelegt werden, unterscheiden sich dabei z.B. von der Erstellung eines Frühlingsstraußes oder eines Herbstgebindes. Bevor es zur Gestaltung von Sträußen und Kränzen kommt, steht somit die Aussageabsicht und die Funktion des jeweiligen Gebindes im Vordergrund, hierbei sollte ein professioneller Florist neben den Regeln der Kunst auch individuelle Wünsche des Kunden mit einfließen lassen. Gestaltungsprinzipien im Umgang mit Blumen und Pflanzen können sich je nach Kulturraum erheblich unterscheiden, ein Beispiel hierfür ist das japanische Ikebana, bei welchem die gesamte, natürliche Gestaltung stark von Symbolik geprägt ist.


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Gesteck

Gesteck G wie Gartenkultur Der Begriff Gesteck bezeichnet eine Grundform des floristischen Handwerks, die zu den wichtigsten neben dem klassischen Blumenstrauß sowie dem Kranz gezählt wird. Das Gesteck zeichnet sich dabei durch die Zusammenstellung von natürlichen und nicht natürlichen Materialien aus, die allesamt in eine Grundform gesteckt werden und hierdurch ihre Stabilität und eine feste Form gewinnen. Als Grundlage für Gestecke fungieren hierzulande meist Blumensteckschaum oder Knetmasse, auch das im japanischen Ikebana eingesetzte Polstermoos ist mittlerweile zu einem wichtigsten Bestandteil deutscher Floristikbetriebe geworden. Werden die genannten Elemente als Grundlage für ein Gesteck verwendet, greifen Blumenfreunde zur Gestaltung des Gestecks eher auf Trockenblumen, Äste oder Dekoelemente zurück, bei denen es sich nicht mehr um lebendes Material handelt und die somit auch keine Versorgung mit Wasser und Nährstoffen benötigen. Wird hingegen ein Gesteck aus Schnittblumen oder anderen, noch lebenden Pflanzen gewünscht, sind Körbe oder Blumenschalen als Grundlagen des Gestecks zu empfehlen. Zu den wichtigsten Einsatzgebieten moderner Gestecke zählt die Trauerfloristik, bei der Gestecke während einer Trauerfeier sowie einige Tage nach der Beisetzung auf das Grabmal gelegt werden. Auch für Hochzeiten und andere, feierliche Ereignisse lassen sich Gestecke erstellen, bei deren Gestaltung der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Zahlreiche Artikel, die sich für die private Herstellung von Gestecken als Hobby anbieten, lassen sich im Sortiment von floristik21.de entdecken.


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Gewachsene Form

Gewachsene Form G wie Gartenkultur Die sogenannte Gewachsene Form ist eine Gestalt von Blumen und Pflanzen aller Art, bei der kein oder nur ein sehr geringes Eingreifen durch den Menschen vollzogen wird. Die gewachsene Form ist somit eine rein natürliche Form der jeweiligen Pflanzen, die beim Wachstum ihrer selbst überlassen sind. Die gewachsene Form ist durchweg in der freien Natur zu finden, im Gartenbau bzw. der Floristik ist diese Freiheit beim Wachstum jedoch seltener anzutreffen. Hier steht eher das gezielte Eingreifen durch einen Gärtner oder Floristen im Vordergrund, wobei dies nicht nur aus ästhetischen Gesichtspunkten vollzogen wird und Pflanzen durch den Eingriff des Menschen in eine harmonische und ansprechende Gestalt gebracht werden sollen. Oftmals hat die gewachsene Form einer Pflanze Schwierigkeiten, sich auf immer neue Witterungen oder eine zwischenzeitlichen Nährstoffmangel einzustellen, die Folge ist ein langsames Absterben von Teilen bzw. der Gesamtheit der Pflanze. Wird durch den Menschen in die gewachsene Form eingegriffen, lassen sich verwelkte Blüten oder abgestorbene Pflanzenteil gezielt entfernen, was die jeweilige Pflanze entlastet und so die Chance auf ein längeres und gesundes Leben erhöht.


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Gießrand

Der Gießrand ist ein Bestandteil zahlreicher Blumentöpfe und Pflanzgefäße, kann allerdings auch an Grundlagen aus Steckschaum entdeckt werden. In seinem ursprünglichen Zweck dient der Gießrand dazu, einen Übertritt von Wasser beim Gießen der Blumen zu vermeiden und so die Verschmutzung von Fensterbank, Balkon oder Terrasse zu unterbinden. Optisch erkennbar wird der Gießrand durch einen wenige Zentimeter umfassenden Überstand, der sich am oberen Rand von Blumentöpfen und -gefäßen finden lässt und bis zu dessen Unterkante eine Befüllung mit Erde oder Granulaten angeraten wird. Durch das Einhalten dieser Grenze kann eine umfassende Versorgung der jeweiligen Pflanze mit Wasser erfolgen, ohne dass dieses über den Rand des Pflanzgefäßes tritt. Auch wenn Formen aus Steckschaum mit einem Gießrand angeboten werden, erfüllt hier der zusätzliche Rand nicht den ursprünglich angedachten Zweck. Bei den meisten Grundformen ist die Schaummasse höher als der Gießrand, so das eine Schutzfunktion bei der Bewässerung nicht gegeben ist. Der Gießrand sorgt in diesem Fall eher für eine kleine Aussparung zwischen Rand und Steckschaum und trägt so dazu bei, dass die Schaumgrundlage auf einfache Weise gewässert werden kann. Floristen können so in regelmäßigen Abständen Wasser über den Gießrand nachfüllen, das bei Bedarf vom Steckschaum und den eingesteckten Pflanzen aufgenommen wird.


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Giftblumen

Giftblumen G wie Gartenkultur  Die Bezeichnung Giftblumen fasst sämtliche Blumen zusammen, die im Ganzen oder in einzelnen Teilen der Blumen eine toxische Wirkung auf Menschen oder Tiere haben. Derartige Blumen beinhalten Substanzen, die von der Pflanze zum Nährstoffwechsel benötigt werden oder bei Vögeln und Insekten keinerlei toxische Auswirkungen zeigen, beim Verzehr durch den Menschen oder den reinen Hautkontakt bereits schädliche Reaktionen auslösen. Auch wenn viele Giftblumen ein ästhetisches Äußeres besitzen und somit in der Floristik als zierreiche Elemente zum Einsatz kommen könnten, werden nur sehr wenige Giftblumen zu diesem Zweck eingesetzt. Vor allem der versehentliche Kontakt von Mensch und Tier mit diesen Blumen in den eigenen vier Wänden soll hierdurch vermieden werden, auch wenn die Auswirkungen mancher Giftblumen in einem überschaubaren Rahmen bleiben und somit keine dauerhaften Schäden beim Menschen auslösen. Zu den bekanntesten Giftblumen, die auch in Deutschlands freier Natur zu entdecken sind, zählen das Alpenveilchen, der Rote Fingerhut, das Maiglöckchen sowie zahlreiche Tulpenarten. Nicht alle der genannten Pflanzen entfalten dabei ihre toxische Wirkung gegenüber Menschen, allerdings können auch Hunde und Katzen durch den Verzehr Schaden nehmen. Wer als Gartenfreund Haustiere besitzt, sollte vor der Aussaat seiner Blumen somit prüfen, ob es sich hierbei um Giftblumen für die eigenen Tierarten handelt.


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