Markiert: Blumen & Blüten

Alpenblumen

Alpenblumen A wie Anzuchterde Mit Alpenblumen wird die Gesamtheit der Blumen bezeichnet, die hauptsächlich in Süddeutschland und anderen, an die Alpen angrenzenden Nationen anzutreffen sind und hier aufgrund der klimatischen Verhältnisse am besten gedeihen. Zu den bekanntesten Alpenblumen zählen das Enzian, der Edelweiß, die Arnika sowie die Alpenrose. Neben diesen namhaften Vertretern gibt es jedoch auch zahlreiche, kleinere Gewächse, welche die Pflanzenwelt der bergigen Regionen Mitteleuropas prägen und noch heute in ihrer großen Pracht anzutreffen sind. Auch in der Floristik spielen Alpenblumen gelegentlich eine Rolle, wobei dies in erster Linie für die in der Alpenregion gilt. In der Tradition der Blumenbinderkunst sind über Jahrhunderte hinweg immer wieder Alpenblumen in den Sträußen und Bouquets für zahlreiche Anlässe zum Einsatz gekommen. Wer in der Region sein Handwerk weiterhin betreibt, greift so nicht selten auf Blumen aus der eigenen Region zurück. Nicht alle Alpenblumen können dabei eingesetzt werden, da diese unter Naturschutz stehen und ein Pflücken strengstens verboten ist. Der bekannteste Fall ist das Edelweiß, für dessen Mitnahme Geld- und sogar Freiheitsstrafen ausgesprochen werden können.


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Amaryllis

Amaryllis A wie Anzuchterde Die Amaryllis ist eine in der Floristik gern eingesetzte Pflanze, die vor allem wegen ihrer großen und farbenfrohen Blüten geschätzt wird. Für den Einsatz in Sträußen und Bouquets ist sie aufgrund ihres sehr robusten und aufrechten Stiels geeignet, der zudem keine Blätter besitzt und so auf natürliche Weise das Zusammenstellen mehrerer Amaryllis ohne Probleme mit dem Blattwerk ermöglicht. Die Pflanze bietet einen großen Blütenstand in Form einer Dolde und wird so in zahlreichen Sträußen zu einem echten Hingucker. Beheimatet ist die Amaryllis ursprünglich in den wärmeren Regionen der Erde. Noch heute ist sie im natürlichen Umfeld der gemäßigten Region Afrikas und Südamerikas anzutreffen. Durch gezielte Züchtungen ist die Amaryllis auch in Europa mittlerweile etabliert und in der Floristik eine gern ausgewählte Blume. Damit Liebhaber der Pflanze möglichst lange Freude an dieser haben können, sollte ein sehr heller Standplatz für die Amaryllis ausgewählt werden, allerdings ist die direkte Einstrahlung von Sonne zu vermeiden. Die Blume benötigt zudem relativ viel Wasser und sollte in regelmäßigen Abständen von oben her gegossen werden. Unabhängig hiervon gilt die Amaryllis jedoch als sehr pflegeleichte Blume, die auch Laien in der Floristik gefällt und die, die eigenen Bemühungen schnell mit sehr großen Blüten belohnt.


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Balkonblumen

Balkonblumen B wie Botanik Mit Balkonblumen werden zahlreiche Pflanzen mit geringem Wuchs bezeichnet, die sich in Blumenkästen oder kleinen Blumentöpfen optimal entfalten können und so zu einer guten Wahl für alle Haushalte werden, die nicht über ein größeres Gartengelände verfügen. Grundsätzlich ist der Begriff Balkonblumen etwas irreführend, da nicht jede Pflanzenart für alle Balkone in gleicher Weise geeignet ist. Vor allem die Ausrichtung des Balkons ist entscheidend und gibt die Rahmenbedingungen für die Entwicklung aller Pflanzen vor, da z.B. ein Südbalkon mit vielen Sonnenstunden in der warmen Jahreszeit nicht von allen Pflanzen vertragen wird. Gemeinsam ist hingegen sämtlichen Balkonblumen, dass diese über ein räumlich sehr begrenztes Wurzelwerk und auch an der Oberfläche nur über ein geringes Wachstum verfügen und so bei einem räumlichen begrenzten Bereich wie einem Balkon dennoch voll zur Geltung kommen können. Ähnlich wie alle anderen Pflanzen benötigen auch Balkonblumen die richtige Behandlung und Pflege, wobei für diesen Zweck zahlreiche Produkte namhafter Hersteller auf www.floristik21.de entdeckt werden können. Ergänzend hierzu lässt sich natürlich auch eine große Auswahl an Balkonblumen finden, die jenseits eines Balkons auch zu einer ansprechenden Zierde entlang von Gartenwegen oder in den eigenen vier Wänden werden können.


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Blume

Blume B wie Botanik Der Begriff Blume hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch für sämtliche Pflanzen etabliert, die über einen Blumenstand verfügen und die aufgrund dieser Blüte als ästhetischer Schmuck wahrgenommen werden. Eine streng wissenschaftliche Abgrenzung des Begriffs Blume von anderen Pflanzenarten ist schwierig, da zahlreiche Nutzpflanzen über eine Blüte in einer oder mehreren Farben verfügen und deshalb dennoch nicht als Blume bezeichnet werden. Die Zucht von Blumen folgt daher meist einem rein ästhetischen Aspekt. Anstelle eines direkten Nutzens werden Blumen in Form von Sträußen oder Gestecken also hauptsächlich aus optischen Gründen vermarktet. Auch der Ankauf einzelner Blumen wird in einem Fachhandel im Bereich Floristik möglich und schenkt jedem Blumenfreund die Möglichkeit, eigene Züchtungen für verschiedene Blumenarten vorzunehmen. Blumen können nach zahlreichen Kriterien eingeteilt werden, beispielsweise nach Form und Aussehen ihrer Blüte oder ihrer Einsetzbarkeit in der Floristik. Letztere Einteilung ergibt daher Sinn, da sich traditionell verschiedene Blumen bzw. die Farbgebung ihrer Blüten für verschiedene Anlässe etabliert haben und so zu einer gern gewählten Ausdrucksform bei einem Begräbnis oder einem Blumengruß zwischen Verliebten entwickelt haben. Die moderne Floristik verfolgt in ihrer Ausbildung daher das Ziel, nicht nur umfangreiches Wissen über eine Vielzahl von Blumen und anderen Pflanzen anzusammeln, sondern auch Möglichkeiten zu entdecken, wie sich verschiedene Blumen optimal zu einem Strauß oder Bouquet zusammenstellen lassen.


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Blumenbouquet

Blumenbouquet B wie Botanik Der Begriff Blumenbouquet bezeichnet im deutschen Sprachgebrauch eine besondere Variante des Blumenstraußes, auch wenn sprachlich keine strikte Trennung zwischen diesen beiden Wörtern gegeben ist. Unter einem Blumenbouquet wird vor allem ein kleiner und eng zusammen geschnürter Strauß verstanden, der bereits als fertige Zusammenstellung in Blumenläden oder online angeboten wird und auch nach dem Entpacken und Aufstellen in einer Vase seine Form beibehält. Das Blumenbouquet ist somit als fertiges Produkt der Blumenbindekunst zu sehen, während ein größerer Blumenstrauß oft nach den Wünschen eines Kunden in einem Blumengeschäft vor Ort zusammengestellt wird und sich im privaten Bereich locker in einer Vase aufstellen lässt. Der französische Begriff Bouquet wird dabei nicht allein im Zusammenhang mit Blumen verwendet, sondern kommt z.B. auch für den Gesamteindruck eines guten Weines zum Einsatz. Die Parallele ist nicht zufällig, da das Bouquet als echtes Kunstprodukt von Floristen und Blumenbindern anzusehen ist und somit in seiner Farbgebung, der Auswahl geeigneter Blumen und letztlich auch im Duft ein perfektes Gesamtbild ergeben soll. Ein Blumenbouquet muss nicht immer den Händen eines professionellen Floristen entstammen. Vielmehr können sich begeisterte Laien ebenfalls mit der Zusammenstellung eigener Bouquets befassen und diese nach dem Belegen entsprechender Kurse eigenhändig zusammenstellen.


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Blumenknolle

Blumenknolle B wie Botanik Die Blumenknolle ist eine andere Bezeichnung für die Blumenzwiebel und bezeichnet den verschlossenen Wurzelballen zahlreicher Pflanzenarten, aus welcher heraus sich später die gesamte Pflanze entwickelt. Klassische Schnittblumen wie die Tulpe entspringen ebenso einer Knolle wie zahlreiche Nutzgewächse im landwirtschaftlichen Bereich. Beim Einpflanzen sowie der Aufzucht von Knollenblumen und -gewächsen sind einige Besonderheiten gegenüber der klassischen Aussaat von Pflanzen zu beachten. Zunächst ist auf eine kühle und trockene Lagerung sämtlicher Blumenknollen zu achten, damit diese nicht ohne den Wunsch des Gärtners vorzeitig keimt und letztlich aufgrund des Mangels an Nährstoffen in einem frühen Stadium stirbt. Grundsätzlich benötigt die Blumenknolle gerade in den ersten Wochen nach der Einpflanzung ins Erdreich eine große Menge an Nährstoffen. Bei der Auswahl der Blumenerde sollte allerdings auf Dünger mit einem hohen Stickstoffanteil verzichtet werden. Da viele Knollen nicht winterhart sind, ist sowohl im gewerblichen als auch privaten Bereich eine Herausnahme zahlreicher Zwiebeln und Knollen aus dem Erdreich üblich. Die Vermehrung derartiger Blumen und anderer Pflanzen erfolgt für gewöhnlich durch Ausbildung einer Tochterknolle, was selbst im Pflanzenreich eine sehr außergewöhnliche Form der Vermehrung darstellt. In Deutschland bekannte und häufig anzutreffende Pflanzen, die aus einer Blumenknolle heraus entstehen, sind Lilien, Tulpen, Schneeglöckchen, Ranunkeln und Gladiolen.


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Blumensamen

Blumensamen B wie Botanik Blumensamen stellen neben Blumenzwiebeln die zweite, deutlich verbreitetere Grundlage für Blumen und Pflanzen aller Art dar, die sämtliche Erbinformationen des jeweiligen Gewächses beinhalten und für die Entwicklung zu einer Pflanze bestimmte Rahmenbedingungen vorfinden müssen. Blumensamen aller Arten sind dabei kühl und trocken zu lagern. Nach dem Einpflanzen und ihrer Anfeuchtung kommt es zur Keimung, was als Geburtsstunde einer neuen Pflanze angesehen werden kann. Im gewerblichen Bereich findet die Verteilung von Blumensamen im Rahmen einer größeren Aussaat statt, die meist auf räumlich begrenzten Beeten stattfindet und so eine klare Zuordnung von Saatgut und der später entstehenden Pflanze ermöglicht. Bei privaten Blumenfreunden werden Blumensamen nicht selten einzeln in einen Blumentopf oder Blumenkasten eingegraben. Bei einem entsprechenden Fortschritt im Wachstum der Pflanze ist das Umtopfen nach einigen Tagen oder Wochen unerlässlich. Die Fortpflanzung entsprechender Blumen und anderer Pflanzen findet oftmals durch die verwelkten Blüten und Knospen statt, die selbst als Samen wieder ins Erdreich eingesetzt werden können und so eine neue Generation der entsprechenden Pflanze hervorbringen. Blumensamen für Tausende von Pflanzenarten werden heutzutage durch den Fachhandel vertrieben und machen es so allen Blumen- und Pflanzenfreunden möglich, je nach Garten und Balkon bzw. im Innenraum des eigenen Hauses zahlreiche Arten nach eigenen Vorstellungen zu züchten. Die Auswahl geeigneter Erden für die jeweiligen Blumensamen sowie weiterer Hilfsmittel sind hierfür allerdings unverzichtbar.


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Blumenwasser

Blumenwasser B wie Botanik Als Blumenwasser wird das Wasser bezeichnet, in welches Schnittblumen in einer Vase gestellt werden und welches durch seine Beschaffenheit erheblich dazu beitragen kann, dass der Blumenstrauß über eine möglichst lange Zeit hinweg seine ästhetisch ansprechende Form behält. Auch bei Topfpflanzen oder Gartenblumen ist es selbstverständlich notwendig, diese in regelmäßigen Abständen zu gießen. Der Begriff Blumenwasser ist jedoch bei diesem Schritt nicht in den deutschen Sprachgebrauch übergegangen. Da klassisches Leitungswasser kaum über Nährstoffe in dem Maß verfügt, wie es viele Schnittblumen zu einem Erhalt ihres Zustandes benötigen, ist die Beigabe von Nährstoffen in Form von wasserlöslichem Dünger üblich. Meist wird bei Erwerb eines Straußes Blumen in einem Blumengeschäft ein entsprechendes Tütchen der gewählten Ware beigelegt, damit dessen Inhalt unmittelbar nach dem Auspacken der Blumen und ihrer Positionierung in einer Vase dem Blumenwasser hinzugefügt werden kann. In Regionen, die über ein sehr kalkhaltiges Wasser verfügen, ist zudem der Einsatz von destilliertem Wasser überlegenswert, da hiervon eine geringere Belastung als von einem sehr kalkhaltigen Wasser ausgeht. Blumenfreunde, die sich Gedanken über die Wasserqualität und dessen Eignung als Gieß- bzw. Blumenwasser machen, können bei Naturschutzvereinen und ähnlichen Institutionen im eigenen Umfeld nachfragen, für welche Blumen- und Pflanzenarten ein unbedenklicher Einsatz als Blumenwasser in Frage kommt und wo besser auf Alternativen zurückgegriffen werden sollte.


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Blumenzucht

Blumenzucht B wie Botanik Die Blumenzucht bezeichnet das sowohl gewerbliche als auch private Fördern des Wachstums sowie der Vermehrung von verschiedenen Blumensorten. Auch die Kreuzung verschiedener Blumenarten zur Erzeugung neuer Arten gehört zu den Aufgaben bzw. Vorlieben eines Züchters. Im privatwirtschaftlichen Bereich wird die Blumenzucht flächendeckend betrieben. Industriell und technisch unterstützt findet hierbei die Aufzucht von verschiedenen Blumen und anderen Pflanzenarten oftmals über zahlreiche Quadratkilometer statt. Verschiedene Blumenarten benötigen hierfür das natürliche Lebensumfeld unseres Kontinents. In den meisten Fällen findet die Blumenzucht heute in Gewächshäusern statt und wird z.B. in Europa nur von einer Handvoll großer Zuchtunternehmen betrieben. Diese bieten ihre Waren bei speziellen Blumenauktionen an und machen so eine Belieferung des Großhandels bzw. einzelner Blumengeschäfte möglich. Unabhängig von dieser kommerziellen Variante der modernen Blumenzucht wird diese auch auf privater Basis durchgeführt und ist hier als reines Hobby von Freizeitzüchtern anzusehen. Die Blumenzucht umfasst dabei die umfassende Pflege von Blumen und Pflanzen aller Art, die gezielte Steuerung der Vermehrung sowie die Kreuzung der Arten. Auch im privaten Bereich wird dabei nicht immer auf den natürlichen Fortschritt der Vermehrung, z.B. durch die Übertragung von Pollen durch Insekten vertraut, sondern künstlich mit einem Pinsel und anderen Hilfsmitteln nachgeholfen.


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Blumenzwiebel

Blumenzwiebel B wie Botanik Die Blumenzwiebel oder Blumenknolle stellt neben dem Blumensamen die wichtigste Grundlage für die Vermehrung einer Blume dar. Sämtliche Erbinformationen, die eine bestimmte Blumenart auszeichnen, sind in diesem Fall in der Zwiebel enthalten. Die Vermehrung der entsprechenden Blumenart findet über die Bildung einer Tochterzwiebel statt, was bei den meisten Blumenarten unmittelbar nach dem Verblühen der Pflanze einsetzt. Ähnlich wie klassische Blumensamen ist auch die Blumenzwiebel vor dem Einpflanzen an einem trockenen und kühlen Ort zu lagern, da ansonsten das Risiko besteht, dass die Pflanze ungewollt zu keimen anfängt. Sollte die Blumenzwiebel in diesem Fall nicht eingepflanzt werden, verstirbt die gerade erwachende Pflanze aufgrund des akuten Nährstoffmangels bereits in diesem frühen Stadium. Bekannte Blumen, die über eine Blumenzwiebel verfügen, sind Schneeglöckchen, Tulpen und Gladiolen.


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Blüte

Blüte B wie Botanik Mit dem Begriff Blüte wird sowohl ein bestimmter Teil von Blumen und anderen Pflanzen als auch eine Zeitspanne bezeichnet, in welcher sich dieser Pflanzenteil in seiner gesamten Pracht entfaltet und präsentiert. Die Blüte sämtlicher Blumen und vieler weiterer Pflanzen stellt den Abschluss der einzelnen Stiele oder Äste dar und dient in erster Linie der Fortpflanzung des jeweiligen Gewächses. Im Inneren einer Blüte befindet sich bei zahlreichen Blumen der sogenannte Stempel, der über die Pollen und somit über das Erbmaterial der entsprechenden Pflanze verfügt. Für eine Vermehrung ist die Blume darauf angewiesen, dass Insekten in das Innere der Blüte vordringen und hier beim Tanken des Nektars einen Teil der Pollen mitnehmen. Andere Blumen und Pflanzenarten haben ausgeklügeltere Mechanismen zur Fortpflanzung entwickelt und trennen sich z.B. nach der Blüte von ihren verwelkten Blütenblättern, die bisweilen eine völlig andere Form annehmen und hiernach durch den Wind weitergetragen werden oder einfach zu Boden fallen. Sämtliche Blumen, die bei ihrer Vermehrung auf die Hilfe von Insekten angewiesen sind, versuchen diese mit einem bunten Farbenspiel der einzelnen Blüten anzulocken, was in den Augen vieler Menschen zum ästhetischen Erscheinungsbild der einzelnen Blumenarten beiträgt. Bei verschiedenen Pflanzen ist die Grundform der einzelnen Blüten selbst dann zu erkennen und als ästhetisch zu erachten, wenn die eigentliche Blüte noch nicht stattgefunden hat. Umgekehrt entwickeln auch zahlreiche Pflanzen eine Blüte, selbst wenn diese eher unscheinbar ist und im Bereich Floristik keine Rolle spielt.


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Blütenökologie

Blütenökologie B wie Botanik Der Begriff Blütenökologie ist eine wissenschaftliche Bezeichnung für alle Prozesse, die Blüten von Blumen und anderen Pflanzen umfassen und hierbei auf die Bestäubung bzw. Vermehrung der jeweiligen Pflanze eingehen. Die Fortpflanzung der einzelnen Blumensorten erfolgt dabei nach sehr unterschiedlichen Strategien und bringt so in der Gesamtheit eine sehr komplexe Blütenökologie mit sich. Sämtlichen Pflanzen, die eine Fortpflanzung über ihre Blüte betreiben, ist die Ausbildung von Samen bzw. Pollen gemeinsam, die sich während bzw. nach der Blüte im Blütenkelch bilden und auf verschiedenen Wegen versuchen, einen Zugang ins Erdreich für die Ausbildung einer neuen Generation der Pflanze zu erhalten. Einer der bekanntesten Wege ist das Bestreben, Insekten durch eine bunte Blütenform anzulocken und diesen Pollen auf ihrem Körper mitzugeben. Andere Pflanzen mit einer eher unscheinbaren Blüte profitieren vom Wind und lassen ihren Samen mit oder ohne zusätzliche Hilfsmittel auf diese Weise weitertragen. Nicht alle Pflanzen verfügen über eine klassische Blütenökologie, sondern profitieren auch von anderen Taktiken, was die Vermehrung der jeweiligen Pflanzengattung betrifft. Vor allem Knollenpflanzen sind hierbei zu nennen, da hier die Entstehung einer neuen Generation meist an die Ausbildung einer Tochterzwiebel gebunden ist und somit keine direkte Abhängigkeit vom Weitertragen des Samens im Rahmen einer erfolgreichen Blütenökologie besteht.


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Bürstenblumen

Bürstenblumen B wie Botanik Mit Bürstenblumen werden verschiedene Pflanzen- und Blumenarten bezeichnet, die sich über die besondere Form ihrer Blüte auszeichnen und die mit ihrer Form vor allem größere Insekten und Schmetterlinge zur Bestäubung anlocken. Bürstenblumen, in manchen Regionen Deutschlands auch als Pinselblumen bekannt, zeichnen sich durch die langgezogene Form ihrer Staubblätter aus, die wie kleine Pinsel aus der Mitte der Blüte emporwachsen. Die Bezeichnung ist dabei sowohl für Blumen mit nur einem Blütenstand wie bei Exemplaren mit vielen Einzelblüten etabliert. Neben den verlängerten Staubblättern sind auch die Griffel der Blume länger als bei vielen anderen Arten, so dass diese regelrecht aus dem Blütenkelch herausragen oder beim Fehlen eines Kelches zumindest einen größeren Abstand zum Stiel der Pflanze besitzen. Die markante Form lockt dabei nicht nur durch ihre markante Form viele Insekten an, vielmehr findet auch die Weitergabe der Pollen über die Bürsten auf eine praktische und einfache Weise statt. Bekannte Bürstenblumen, die in Deutschland und Mitteleuropa gedeihen, sind der Spitzwegerich, die Korbweide sowie der Wiesenknöterich.


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Calla

Calla C wie Campanula

Calla ist die Bezeichnung für beliebte, in Deutschland allerdings eher selten anzutreffende Varianten von Zimmerpflanzen mit großen und farbenfrohen Blüten. In Deutschland ist für sie die Bezeichnung Calla-Lilien ebenfalls etabliert, botanisch gesehen gehört die Calla allerdings nicht zu den Liliengewächsen, sondern ist ein Aronstabgewächs. Ursprünglich ist die Calla in zahlreichen Varianten in Afrika beheimatet. Zur Zucht außerhalb der eigenen vier Wände ist sie damit in Deutschland nur in sehr wenigen Arten aufgrund der klimatischen Bedingungen geeignet. Wie bei Aronstäben üblich, bildet die Calla eine Knolle zur Vermehrung aus, verglichen mit vielen anderen Blumenarten verfügt sie zudem über größere Laubblätter. Die Samen der Calla sind kugelförmig und entstehen aus kleinen Beeren in meist oranger oder grüner Farbe. Weder diese Beeren noch andere Teile der Pflanze sind für den Verzehr geeignet und besitzen eine leicht toxische Wirkung. Die wohl bekannteste Calla-Art ist der Drachenwurz bzw. die Sumpfcalla, die im Regelfall nur ein größeres Zierblatt um den stabförmigen Stil der Pflanze herumwachsen lässt und in dieser Form auch als Zimmerpflanze häufig kultiviert wird. Aufgrund ihrer Herkunft jenseits von Europa stellt die Calla einen höheren Anspruch an ihre Pflege, weshalb sie eher bei fortgeschrittenen Gärtnern und Blumenfreunden anzutreffen ist.


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Campanula

Campanula C wie Campanula Campanula ist die lateinische Fachbezeichnung für die Glockenblume, die über mehrere Dutzend Arten verfügt und zu der wichtigsten und bekanntesten Gattung der Glockenblumengewächse zählt. Ihren Namen erhalten sämtlich Campanula durch die markante Form ihrer Blüten, die zur Spitze hin immer weiter auffächern und durch ihr großes Gewicht nach unten hängen, wodurch die typische Form einer gegossenen Glocke entsteht. Glockenblumen sind sowohl in Europa wie auf allen anderen Kontinenten beheimatet und gedeihen hier je nach Art in völlig unterschiedlichen Lebensräumen. Ihre große und farbenfrohe Blüte wird in der Floristik besonders geschätzt und macht die Gestaltung von Frühlings- und Sommersträußen auf ansprechende und ästhetische Weise möglich. Meist mit anderen Blumen in größeren Sträußen kombiniert, kommen Campanula durch ihre sich absinkende Blütenform am Rand eines Straußes zum Einsatz und verleihen diesem ein größeres Volumen. In freier Natur sind auch eine Reihe kleinere Arten anzutreffen, die mit ihrer Blüte zu einer echten Zierde werden, allerdings seltener in der Floristik zum Einsatz kommen. Um bewusst den Bedürfnissen in Floristik und Gartenbau gerecht zu werden, sind in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Hybriden der Campanula entstanden, die pflegeleichter und robuster gegenüber den naturbelassenen Varianten sind.


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