Palmfaser

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Palmfaser P wie Paralleltechnik Als Palmfaser wird die dünne, meist fadenförmige Borke von zahlreichen Palmenarten bezeichnet, die bei der lebenden Pflanze den Weitertransport von Nährstoffen über die gesamte Pflanze hinweg zusichert und zudem industriell als klassische Textilfaser genutzt wird. Um Palmfasern zu gewinnen und nutzbar zu machen, werden diese nach Fällen und Schälen des Baumes separiert und hiernach manuell oder maschinell weiterverarbeitet. Zunächst erfolgt hierbei das Einweichen der langgezogenen Fasern, hierdurch können diese verwebt oder aneinandergepresst werden. Unzählige Palmenarten verfügen in ihrem Stamm über eine faserige Grundstruktur, allerdings eignen sich nicht alle Fasern gleichermaßen dazu, industriell verarbeitet zu werden. Die bekanntesten Palmfasern sind Peddigrohr bzw. Rattan, die von den südostasiatischen Rattanpalmen gewonnen werden, ebenso wie Kokosfaser, wobei diese nur anteilig aus den Bäumen und größtenteils von den Oberflächen der Kokosnüsse stammt. Während letztere Faser eher für eine Verwebung geeignet ist, werden aus Rattan eher Stühle, Tische und diverse Korbwaren angefertigt, wobei die Fasern hier oft noch in ihrer Grundform als dicke, zusammengesetzte Rohre verarbeitet werden.


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